Insgesamt 65 Käfer, VW-Busse und Kübelwagen zog es nach Hockensberg

Flotte Autos mit heißen Rundungen

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Großfamilie Klose aus Berne gehörte zu den Gewinnern.

Wildeshausen - Von Andreas HenselerHOCKENSBERG · Zum üblichen Dröhnen des Verkehrslärms gesellte sich am Wochenende das gemütliche Tuckern einer Automarke, die sich nicht nur äußerlich, sondern auch akustisch von den anderen unterscheidet. Die Wildeshauser Käferkumpels hatten zum achten Mal zu ihrem Käfertreffen auf den Sportplatz in Hockensberg geladen.

Gekommen waren nicht nur 65 Käfer, VW-Busse oder Kübelwagen, sondern auch Clubfreunde und Menschen, die sich für die flotten Käfer mit den heißen Rundungen begeistern. Den Vogel schossen dabei Detlef und Gabi Klose ab, die mit ihrer Familie bis hin zu den Enkelkindern und sechs Hunden der Sheltie-Rasse aus Berne angereist waren. Mit ihrem Kübelwagen, Baujahr 1975, gehörten sie zu den prämierten Besitzern des Treffens. „Mein erstes Auto war ein Käfer, seitdem bin ich infiziert“, schwärmte Klose. Das besondere für ihn seien der luftgekühlte Motor und die Technik, die dafür sorge, dass ein Käfer immer noch fahre, wenn andere Autos schon stehen blieben.

„Mit viel Geld kann jeder ein tolles Auto haben, darum haben wir in diesem Jahr bei der Prämierung aus dem Bauch heraus und nicht nach Schönheit entschieden“, waren sich die Vorsitzenden der Käferkumpels, Michael Schröder und Stefan Neugebauer, einig. Die Liebe zum Auto, die Begeisterung und die Freude am Fahren hätten im Vordergrund gestanden: „Bei der Großfamilie mit ihrem Kübel hat alles gepasst.“

Mit seinem VW-Bus, Baujahr 1965, war Kajoka Niehoff aus Riesenbeck bei Ibbenbüren angereist. „Den Bus habe ich einem Alt-Hippie für 1 500 Euro abgekauft“, sagte Niehoff. Das schrottreife Auto habe er im Laufe von fünf Jahren liebevoll restauriert. „Teile der Innenausstattung sind sogar aus Mooreiche“, zeigte der VW-Fan stolz auf einige Details seines Lieblings. Die Arbeit hätte sich aber bezahlt gemacht: „Ich habe ein Wertgutachten, das besagt, dass das Fahrzeug heute gut 22 000 Euro wert ist.“

„Da der Sportplatz saniert wird, suchen wir für das kommende Jahr nach einem neuen Gelände“, erklärte Stefan Neugebauer. Dieses sei mit Schwierigkeiten verbunden, weil viele der Meinung seien, dass die Käferfreunde „die Sau herauslassen“ würden, was aber nicht der Fall sei. Platzangebote nimmt Michael Schröder unter der Telefonnummer 0151/28224073 entgegen.

Daneben vergaßen es die Käferkumpel-Vorsitzenden nicht, dem FC Hockensberg mit ihrem Vorsitzenden Uwe Picklapp dafür zu danken, dass sie in den vergangenen Jahren in Hockensberg immer willkommen gewesen seien.

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