„Adventszauber“ der Waldreitschule bot Kulinarisches, Kunsthandwerk und Unterhaltung / Großer Ansturm blieb aus

Mit „Flipside“ und „Schreckschuss“

Die Tanzgruppe „Flipside“ des TV Dötlingen begeisterte mit einer originellen Choreografie.

Doetlingen - „Halt, das Auto fehlt noch“, ruft Nadja Bothe. Schnell wird das Gefährt aus roter Pappe in die Reithalle getragen und zwischen den Tänzerinnen des TV Dötlingen postiert. Prompt tönt die Musik aus den Lautsprechern. Die Gruppe „Flipside“ legt los und begeistert die Besucher des „Adventszaubers“ der Waldreitschule Dötlingen mit einer originellen Choreografie und synchronen Tanzschritten.

Der Auftritt der jungen Tänzerinnen gehörte am Sonntagnachmittag zu den Höhepunkten der adventlichen Veranstaltung. Da wunderte es nicht, dass die Zuschauer nicht nur ordentlich Applaus spendierten, sondern auch den einen oder anderen Euro, den die Mädchen für eine Spiegelwand in der Turnhalle sammelten. Kaum waren sie mit ihren Nikolausmützen durch das Publikum gegangen, erschien etwas anderes Rotes am Halleneingang. „Der Weihnachtsmann“, riefen erfreut die jüngsten Besucher. Und der kam nicht mit leeren Händen. Nachdem einige der Kinder ein Gedicht aufgesagt hatten verteilte er Advents kalender, Stoffweihnachtsmänner und auch Gutscheine für eine Reitstunde bei der Waldreitschule.

„Momentan ist unsere Kindergruppe so gut besucht, dass wir sogar überlegen, eine zweite anzubieten“, berichtete Manuela Evers-Knust, Vorsitzende der Waldreitschule. „Diese könnte dann direkt vor der jetzigen Freitagsgruppe, die ab 17 Uhr reitet, stattfinden.“

Dass Interesse bestünde, zeigte sich am Sonntag am Andrang beim Ponyreiten. Ununterbrochen drehten die Vierbeiner mit dem Reiternachwuchs auf dem Rücken ihre Runden. Daneben hatte der Verein für die Mädchen und Jungen ein Kinderschminken organisiert.

Die Erwachsenen genossen währenddessen Glühwein, Kuchen und Bratwurst oder nahmen das Angebot an den Ständen unter die Lupe. Neben Schmuck, Gestricktem und Tischwäsche fanden die Besucher Vogelhäuser, Adventskränze, Holzarbeiten und Schmuck sowie Secondhand-Reiterutensilien. Vor Ort war auch Axel Großmann, der Ketchup, Dips und andere Aufstriche mitgebracht hatte und zum Probieren animierte.

Schräg gegenüber präsentierte der Klattenhofer Götz Neuber seine unterschiedlichen Imkerprodukte. Neben Honig in verschiedenen Versionen, unter anderem mit Ingwer, hatte er auch Hochprozentiges mitgebracht. Sprüche wie „Streikt dein Magen mal, beendet ein ‚Schreckschuss‘ deine Qual“ ließen die Wirkung von „Schreckschuss“, „Bärenfang“ und „Der böse Graf Gerd“ erahnen. Auch den „Hasen-Ahlers-Schluck“ hatte Neuber dabei. „Mit richtigen Hasenköttel“, scherzte er und schwenkte die Flasche, an deren Boden „verdächtige“ Kügelchen zu erkennen waren. Gerne informierte Neuber Interessierte über die Herstellung seiner Produkte und somit darüber, „was man aus Honig alles machen kann“, so der Klatterhofer. Die Besucher waren seiner Experimentierfreude jedenfalls dankbar. Wärmte doch der eine oder andere Schluck kräftig von innen.

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