Wildeshauser Linken-Politikerin gibt Landespolitik aus gesundheitlichen Gründen auf

Flauger zieht sich aus dem Landtag zurück

Kreszentia Flauger.

Wildeshausen - Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Niedersächsischen Landtag, Kreszentia Flauger, zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Landespolitik zurück. Die 46-jährige Politikerin aus Wildeshausen kündigte gestern an, bei der Landtagswahl am 20.

Januar 2013 nicht wieder zu kandidieren. Sie folge damit einem ärztlichen Rat, sagte Flauger, nachdem sie kürzlich zum zweiten Mal seit 2010 einen Hörsturz erlitten habe. „Das sind ernste Warnzeichen gewesen, aus denen ich nun Konsequenzen ziehen muss.“

Die Fraktionschefin nannte die Hörstürze „eine Reaktion auf Stress“. Sie betonte jedoch zugleich, dass Ursache dafür keine Auseinandersetzungen im Landtag oder in der Fraktion gewesen seien.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, sie tut mir weh. Mir hat die Arbeit immer Spaß gemacht“, erklärte Flauger, die nun zunächst einmal einige Wochen ganz „abschalten“ will, dann aber bis zur Wahl ihr Amt zusammen mit dem Co-Vorsitzenden Hans-Henning Adler „in verträglicher Form“ weiter ausüben möchte. Auch Mitglied des Wildeshausener Rates will die Linke nach eigenen Angaben bleiben.

Die Landesvorsitzenden Giesela Brandes-Steggewentz und Manfred Sohn äußerten „große Betroffenheit“ und dankten Flauger für ihre Arbeit beim Aufbau der ersten Linken-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. · hab

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