Am alten Standort lassen sich auch mit Neubauten nicht genügend Stellplätze schaffen

Feuerwehrhaus-Umbau keine Lösung

Am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen würde es auch nach einem Umbau keine Erweiterung um zwei Stellplätze geben können.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Die Zukunft des Feuerwehrhausstandortes an der Hunte ist nach neuen Erkenntnissen äußerst ungewiss. Für einen Umbau müsste die Stadt 2,4 Millionen Euro investieren. Eine Erweiterung wäre damit aber noch nicht möglich. Deshalb hat sich der zuständige Arbeitskreis gegen einen Umbau ausgesprochen.

Nach langen Diskussionen hatten sich die Politiker im Dezember 2009 dafür ausgesprochen, das Planungsbüro Künzel, Pohl und Partner aus Wildeshausen mit dem Auftrag „Erstellung der Planung für den Umbau des Feuerwehrhauses“ zu beauftragen. Ziel war es, bis zum Frühjahr 2010 zu ermitteln, inwieweit ein Umbau am bisherigen Standort zu realisieren ist, der den Anforderungen der Feuerwehr-Unfallkasse entspricht.

Anfang der Woche konnte das Planungsbüro im Stadthaus Planvarianten vorstellen. Es wurde deutlich, dass ein DIN-gerechter Umbau der jetzigen Räumlichkeiten nicht realisiert werden kann. Jedoch ist ein normgerechter Umbau mit acht Einstellplätzen umsetzbar. „Eine Erweiterung um weitere Stellplätze“, so Bürgermeister Kian Shahidi, „ist an diesem Standort aber nicht möglich.“

Das Planungsbüro schlug vor, das ursprüngliche Feuerwehrhaus (das „Spritzenhaus“ aus dem Jahr 1933) zu erhalten und die zwei Anbauten, die kleine und die große Fahrzeughalle, abzureißen. Dort könnte ein Neubau realisiert werden, der nach einer Grobschätzung der Planer aber etwa 2,4 Millionen Euro kosten wird. Zudem müsste eine andere Verkehrsführung gewählt werden. So könnte man den abgesetzten Neubau parallel zur Straße „Zwischenbrücken“ platzieren, was zur Folge hätte, dass die Mühlenstraße komplett in das Areal der Feuerwehr eingehen würde. Die Kokenstraße müsste dann in Richtung Herrlichkeit zu einer Einbahnstraße umgewandelt werden. Da aber auch bei dieser Lösung keine Erweiterungsmöglichkeit für zwei gewünschte zusätzliche Stellplätze möglich ist, sprach sich der Arbeitskreis gegen eine Realisierung aus. Damit bleibt als Alternativlösung nur die Suche nach einem neuen Standort für das Feuerwehrhaus und damit ein Neubau, der möglicherweise mit einem Umzug der Polizei in Wildeshausen verbunden werden könnte.

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