Hasen-Ahlers-Zeltlager endet heute mit einem Mittagessen und einer Tombola

„Fanta 4“ halten 60 Kinder auf Trab

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Ins Schlauchboot der DLRG Wildeshausen wollte sich am Mittwochabend jedes Kind gerne setzen.

Feldhake - Von Tanja SchneiderKaum ertönt die Glocke, strömen die 60 Kinder des 29. Hasen-Ahlers-Zeltlagers zum Sammelpunkt. „Hoffentlich gibt es keine Zeltkontrolle“, befürchtet eines der Mädchen. Die Betreuer grinsen: „Nein, heute nicht.“ Stattdessen haben die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren Gäste. Drei Mitglieder der DLRG Wildeshausen sind gekommen, um den Nachwuchs über ihre Aufgaben zu informieren.

„Unser Motto lautet in diesem Jahr nämlich ‚Fanta 4‘“, berichtet Heike Schwan von den Freunden des Hasen-Ahlers-Zeltlagers. Neben der DLRG gehören auch noch die Malteser, die Feuerwehr „und wir selbst zu den Fantastischen Vier“. Bereits am Dienstag durften die Kinder, die hauptsächlich aus Bremen und Delmenhorst stammen, einen Blick in den Rettungswagen der Malteser werfen. Sie erfuhren, wie sie Verletzte transportieren und legten sich selbst auch mal eine Halskrause an. Die Feuerwehr Brettorf rückte dann gestern Nachmittag an, und am Mittwochabend sorgten Miriam Fastje, Heino Vosteen und Sven Bischoff für große Augen. Schließlich hatten die DLRG-Mitglieder neben jeder Menge Equipment wie Sanitätsrucksack und Helmen und auch zwei Boote mitgebracht. Neben der Entstehungsgeschichte erhielten die Kinder einen Einblick in die Aufgaben der DLRG – vom Wachdienst am Badesee über den Katastrophenschutz bis hin zur Eisrettung.

„Das Thema passt heute sehr gut, denn wir haben den ganzen Tag im Freibad verbracht“, sagte Schwan. Sie gehört zu den insgesamt 20 Betreuern, die die Kinder nicht nur beaufsichtigen, sondern auch bei Laune halten – und das ab 8 Uhr. Dann werden die Mädchen und Jungen mit dem Lied „Guten Morgen, liebe Sorgen“ von Jürgen von der Lippe geweckt. „Bevor es Frühstück gibt, steht erst einmal Frühsport auf dem Programm“, berichtet das Betreuer-Team. Anschließend verdrückt die Gruppe rund 150 Brötchen – jeden Tag. Auf dem Speiseplan stehen ansonsten Nudeln, Kartoffeln und Frikadellen. „Und die Kinder bestehen tatsächlich auf Obst und Gemüse“, sagt Schwan.

Neben Aktionen wie einer Nachtwanderung, Schnitzeljagd und einer Wasserschlacht vergnügt sich der Nachwuchs tagsüber vor allem mit Spielen. Fußball und Federball gehören in diesem Jahr wieder zu den Hits. Auch die Gesellschaftsspiele erleben ein Comeback. „Die Kinder ziehen sich dafür gerne zurück, oder sie nutzen unsere kleine Bücherei“, wissen die Betreuer. Weitaus weniger beliebt sind da der Abwaschdienst und die Reinigung des Toilettenwagens. Trotzdem: Auch an diesen Aufgaben führt kein Weg vorbei. „Und es gibt dafür auch eine Belohnung.“

Bei dem Wort „Zeltkontrolle“ zucken die Kinder ebenfalls zusammen. Wer das ordentlichste und sauberste Zelt hat, darf sich allerdings über eine Prämierung freuen. Regelverstöße können hingegen geahndet werden. Dann tagt das Zeltlager-Gericht und kleinere Delikte, wie den Getränkebecher nicht wegräumen oder Heringe klauen, werden bestraft. „In diesem Jahr war allerdings noch kein Prozess notwendig“, erzählt das Betreuer-Team, das heute Mittag schon wieder von den Kindern Abschied nehmen muss.

Am Vormittag steht der Abbau der Zelte auf dem Programm. Für 12 Uhr ist noch ein gemeinsames Mittagessen mit den Eltern geplant, ehe das diesjährige Ferienprogramm am Hasen-Ahlers-Denkmal mit einer Tombola endet.

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