Vater Carsten König und Sohn Henrik Kinder-Majestät der Lüerter Schützen

Familie Scheele schießt scharf

Das ist der neue Hofstaat mit Inge und Manfred Picklapp, Sandra und Carsten Scheele, Martina und Rainer Siemer (hi. v.l.), Lena Depken, Dennis Kassner und Maik Scheele (Mitte v.l.) sowie Jan- Ole Langhorst und Hendrik Scheele (vorn v.l.).

Lüerte/Holzhausen - (ll) Eine Welle der Freude, Begeisterung und vor allem der Erleichterung schwappte durch die Reihen der Mitglieder im Schützenverein Lüerte-Holzhausen, als sich die Nachricht vom neuen Schützenkönig wie ein Lauffeuer sich über den Festplatz verbreitete: Carsten Scheele heißt der frisch gebackene Regent.

Direkt aus dem Schießstand – das Mündungsfeuer des Königsschusses (27 Ringe) war kaum erloschen – stemmten die Schützen nach „gutem Brauch und alter Sitte“ die neue Majestät auf den Tresen in der Schießhalle – mit Gattin Sandra an der Seite. Das Unternehmer-Paar aus Lüerte nahm die Ovationen des Schützenvolks entgegen.

„Ich wollte König werden und hab’s geschafft. Besonders freut es mich, dass zur gleichen Zeit unser Sohn Henrik Kinderkönig geworden ist“, sprudelte es aus Carsten Scheele heraus. Das Königspaar will mit den Adjutanten Rainer Siemer (24 Ringe) und Manfred Picklapp (23), die im Stechen die Rangfolge untereinander ausschießen mussten, nun den Verein durch das neue Schützenjahr führen. Mit ihrer Proklamation endete die regentschaftslose Zeit im SV Lüerte-Holzhausen.

Holger Siemer nahm als zweiter Vorsitzender für den in Kur befindlichen Vereins chef Jürgen Reineberg die Proklamation vor. Ihm war es ein großes Bedürfnis, sich bei der scheidenden Jugend-Königin Anna-Lena Langhorst und ihrer Familie zu bedanken. Sie hätten die Repräsentation des Vereins in der Zeit ohne Schützenkönig hervorragend gelöst.

Um die Würde des Jugendkönigs bewarben sich diesmal zehn Anwärter. Mit 48 Ringen war Dennis Kassner nicht zu schlagen und machte Lena Depken (43) und Maik Scheele (41) zu seinen Adjutanten.

Kinderkönig Henrik Scheele beherrschte an der Rika-Anlage die Konkurrenz mit zwölf Bewerbern nach Belieben (91 Ringe) und ließ Jan-Ole Langhorst (77) und Pascal Gehlenborg (41) nicht den Hauch einer Chance.

Bevor es jedoch an den Ständen um das Ausschießen der Königswürden ging, waren die Aktiven des Vereins am Dorfhaus in Düngstrup angetreten, um anschließend unter musikalischer Begleitung des Wildeshauser Spielmannszugs Kinderkönig Marc Depken abzuholen. Auf dem Rückmarsch wurden die obligatorischen Luftballons auf die Reise geschickt und eine Zwischenstation beim Denkmal eingelegt, ehe dann nach Rückkehr zum Festplatz der Rummel begann.

Die Kinder und Jugendlichen fanden jede Menge an Mitmachaktionen, die Erwachsenen kamen zu Kaffee und Kuchen, ehe parallel dazu das Königs- und Pokalschießen begann.

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