Immer für eine Überraschung gut: Feierabendmusikanten begeistern ihr Publikum im Gasthaus Beneking

„Falscher“ Heino mischt den Saal auf

Das Heino-Plagiat und die Feierabendmusikanten sorgten für eine prächtige Stimmung in Benekings Saal.Fotos: Bartels

Harpstedt - Von Dieter BartelsBECKELN n Bei ihrem Konzert im Beckelner Gasthaus Beneking unter dem Motto „8ung, Musik“ warteten die „Feierabendmusikanten Harpstedt und umzu“ am Sonntagnachmittag mit einer faustdicken Überraschung auf: Plötzlich erschien ein Sänger auf der Bildfläche, der dem Volksmusikstar Heino zum Verwechseln ähnlich sah, und er ließ es sich nicht nehmen, jedem Gast persönlich die Hand zu schütteln. Da kam Freude auf.

Als er dann noch aus voller Brust so populäre Lieder wie „Alte Kameraden“, „Blau blüht der Enzian“ und „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ zu Gehör brachte, schmolzen die Fans fast dahin vor lauter Begeisterung. Ovationen waren ihm sicher.

Aber war das wirklich der „richtige“ Heino? Einige Besucher schienen ein wenig ins Grübeln zu kommen. Tatsächlich steckte in dem originalgetreuen Outfit Wilhelm Heitmann aus Dötlingen, der den echten Heino nahezu perfekt kopierte. „Wir haben bei seinen Auftritten schon immer jede Menge Spaß gehabt“, verriet seine Frau Martje Andringa.

Musikalisch in alter Frische präsentierten sich indes die Feierabendmusikanten unter der bewährten Leitung von Karsten Knolle. „Wir haben bei dem heutigen Konzert keinen Themenschwerpunkt gesetzt, sondern spielen einen Querschnitt bekannter und beliebter Melodien aus unserem großen Repertoire“, sagte der Dirigent. Zu hören gab es Stücke aus dem „Vogelhändler“ und dem „Zigeunerbaron“ oder auch Traditionelles wie „El Condor Pasa“ und „Hava Nagila“, ebenso Schlager. Karin Stuckenschmidt beeindruckte mit ihrem Solopart in „Die Post im Walde“. Karsten Knolle bewies nicht nur seine Qualitäten als Dirigent. So heimste er als Sänger mit „Die Fahrt der Queen Anne“ großen Beifall ein. Wie auch beim „Zigeunerbaron“, wo er mit Hammer und Amboss den Takt angab.

„Heute haben wir ein neues Instrument dabei, das von zehn Leuten gespielt werden muss“, machte Knolle das Publikum augenzwinkernd neugierig auf das, was da noch kommen sollte. Das angekündigte Instrument entpuppte sich sozusagen als ein Glas-Xylofon. Es bestand aus zehn verschiedenen Gläsern und ebenso vielen Klöppeln. Jedes Glas hatte einen anderen Klang. Das Ensemble spielte darauf „Der Mond hält seine Wacht“. Das kam gut an.

Zwar war der Saal nicht ganz voll, doch gleichwohl zeigte sich Karsten Knolle mit dem Besuch sehr zufrieden. Und das Publikum genoss das Konzert sichtlich. Es ließ die Feierabendmusikanten erst nach einer Zugabe ziehen.

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