40 Schwimmer bei „Die Hunte brennt“ in Wildeshausen / 500 Besucher säumten das Ufer

Fackelzauber im Regen

Begleitet von Booten ging es für die Schwimmer die Hunte hinab.

Wildeshausen (dr) · Ein zauberhaftes Schauspiel: 40 Schwimmer bewegten sich mit Fackeln in der Hand bei strömendem Regen die Hunte hinab. Am Ufer standen annähernd 500 Menschen mit Regenschirmen, die ihnen applaudierten.

Es gehörte schon eine gehörige Portion Überwindung dazu, am Sonnabend gegen 22 Uhr in die Hunte zu steigen. Doch wenn in Höhe der Konzertmuschel so viele Menschen emsig ausharren, um das wogende Lichtermeer zu sehen, dann kann man ja schlecht regendicht gekleidet am Anleger bleiben.

Mit der Aktion „Die Hunte brennt“ führten die DLRG und der Schwimmverein Wildeshausen eine lange Tradition fort, die vor mehr als 50 Jahren dazu diente, Geld für ein Freibad zusammenzubekommen. Als das Geld vorhanden war, schlief die Veranstaltung ein. Doch vor fünf Jahren wurde die Hunte wieder „angezündet“. Damals schlug das Wetter um – von Regen auf warm und trocken. Am Sonnabend allerdings begann es gegen 20 Uhr zu tröpfeln, und zum Höhepunkt des Festes regnete es stetig. Doch unter den Bäumen ließen es sich die Besucher trotzdem gut gehen. Sie spannten ihre Regenschirme auf und genossen Speisen und Getränke sowie Musik. Zudem gaben Schwimmverein und DLRG einen Einblick in ihre Arbeit.

Um 22 Uhr starteten dann sechs Boote, die die Schwimmer begleiteten. Es war ein schönes Bild, die Fackelträger näher kommen zu sehen, die in Höhe des Bootshauses eine Wende machten und dann an Land stiegen. Dort winkten sie den Menschen am anderen Ufer zu und schlüpften schnell in trockene Kleidung.

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