Joschka Zimmermann hat auf der Insel Lanzarote Zeit für den Besuch einiger Touristen-Attraktionen gefunden

Von exotischen Tieren und vulkanischer Aktivität

„Unter der Erdoberfläche herrscht eine enorme Hitze, die ein Restaurant nutzt, um Fleisch zu garen“, erzählt Joschka Zimmermann (Mitte) aus Harpstedt, hier im Bild mit Patrick Thorn, einem weiteren „Freiwilligen“, sowie einem spanischen Freund.

Harpstedt - HARPSTEDT/LANZAROTE (eb) · Nach einem zweiwöchigen Winterurlaub in Deutschland ist Joschka Zimmermann wieder auf der Vulkaninsel Lanzarote gelandet, wo er – wie berichtet – Freiwilligendienst in einem Waldorfkindergarten leistet.

„Momentan ist es besonders stressig, weil wir zwei neue Betreuer in den Tagesrhythmus und in die Waldorfpädagogik einweisen müssen. Die Arbeit ist aber größtenteils gleich geblieben“, erzählt der 20-Jährige.

Zwischenzeitlich konnte er auch einige der vielen Touristen-Attraktionen besuchen. Besonders gut gefiel ihm ein Tierpark in der Nähe von Puerto del Carmen. Dort sind neben Tieren wie Löwen, Krokodile und Büffel auch Tiershows mit Papageien, Raubvögeln und Seelöwen zu sehen. „Die Zuschauer werden ins Geschehen einbezogen. Sie müssen den Papageien Anweisungen zurufen oder sich ducken, wenn ein Raubvogel nur wenige Zentimeter über sie hinweg fliegt. Obendrein lebt in dem Tierpark ein junges Exemplar des sehr seltenen weißen Tigers. Das Junge liegt entweder bei seiner Mutter im Gehege oder spaziert mit seinem Pfleger durch den Park“, berichtet der Harpstedter.

      Zu den weiteren persönlichen Highlights zählt er einen Ausflug in den Timanfaya Nationalpark. „Dort zeigt sich eine einzigartige Vulkanlandschaft. Je nach Sonneneinstrahlung ergeben sich die verschiedensten Farben auf den Vulkansteinen und auf den Vulkanen selbst. So erscheinen die Felsen nicht nur schwarz, sondern unter anderem auch feuerrot. Die Landschaft können Ausflügler auf einem Dromedar erkunden, wenn sie dies dem Busservice vorziehen“, so Joschka Zimmermann. Er fügt hinzu: „Beinahe alle vulkanischen Aktivitäten lassen im Timanfaya Park feststellen. So herrscht nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche noch immer eine enorme Hitze, die unter anderem das dortige Restaurant nutzt, um das zu servierende Fleisch zu garen.“

Doch nicht nur für Tierliebhaber und Menschen mit Interesse an Geologie sei Lanzarote ein spannendes Reiseziel. Die Insel warte zudem mit einem enormen Sportangebot auf, das inzwischen „einen großen Sektor des Tourismusgeschäfts“ darstelle. So gebe es an Famara, einem „Anfängerstrand“ für Wellenreiter, mehr als sieben Läden für dieses Klientel, das dort mit Know how und Material versorgt werde. Auch Wind- und Kaite-Surfer fänden an den Stränden Lanzarotes gute Voraussetzungen vor, vor allem bedingt durch den Passatwind.

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