Preise im Landkreis entwickeln sich leicht positiv / Ein- und Zweifamilienhäuser beliebt

67 000 Euro für ein Baugrundstück

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Diese Grafik zeigt die Preise der Grundstücke im Landkreis.

Wildeshausen - Über einen „soliden positiven Trend“ auf dem Immobilienmarkt im Landkreis Oldenburg freut sich Anja Diers, Leiterin der Regionaldirektion Cloppenburg des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen.

Im Berichtsjahr hat sich mit 2 033 Verträgen die Anzahl der registrierten Kaufverträge gegenüber dem Vorjahr 2010 auf dem Niveau der vergangenen drei Jahre gehalten. Trotz eines Zuwachses von etwa acht Prozent konnte die Anzahl aus dem Jahr 2006 mit 2 300 Kaufverträgen nicht wieder erreicht werden.

„Wir haben drei Kennzeichen für die Bewertung der Märkte“, erklärte Anja Diers. Ausgewertet würde die Anzahl der Kaufverträge, der Geldumsatz und der Flächenumsatz. „Der Geldumsatz ist auf rund 248 Millionen Euro gestiegen und liegt damit rund 18 Prozent über dem Vorjahresniveau.“

Bei der Anzahl der verkauften Wohnbaugrundstücke konnte im vergangenen Jahr ein leichter Zuwachs im Vergleich zu 2010 verbucht werden. Im Jahr 2011 wurden 189 Verkäufe von Wohnbauplätzen registriert, 2010 wechselten 166 Bauplätze den Besitzer. „Das durchschnittliche Baugrundstück im Landkreis Oldenburg ist im vergangenen Jahr bei einer mittleren Größe von rund 780 Quadratmetern zu 67 000 Euro verkauft worden“, so Anja Diers. Die Bauwilligen investierten im Durchschnitt somit 86 Euro pro Quadratmeter für den eigenen Grund und Boden. Die regionale Schwankbreite reichte von 48 Euro für den Quadratmeter in Großenkneten bis zu 118 Euro in Wardenburg im Durchschnitt. Das Preisniveau liegt in Dötlingen mit 55 Euro im Landkreis weit unten. In der Samtgemeinde Harpstedt werden durchschnittlich 70 Euro gezahlt, in Wildeshausen müssen Bauwillige durchschnittlich 85 Euro pro Quadratmeter investieren.

Bebaute Grundstücke bilden weiter mit etwa 46 Prozent aller Verträge das wesentlichste Marktsegment im Landkreis Oldenburg. Hier stellten die Ein- und Zweifamilienhäuser mit 69 Prozent sowie die Reihenhäuser und Doppelhaushälften (neun Prozent) gemeinsam den größten Anteil.

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