Zur Feier des Tages gratulierten Samtgemeindebürgermeister Cordes und Koems-Vereinschef Westphal dem jungen Glück

Erstes Brautpaar traut sich ins Backhus

Vor dem Standesbeamten Michael Lührs (sitzend) sagten Susanne Bäkermann und Ralf Corßen (Mitte) im Beisein der Trauzeugen Jennifer Bäkermann (2.v.l.) und Susanne Krudop (3.v.r.) sowie des „Glücksbringers“ Karl-Heinz Bassow (l.) ja zuein-ander. Uwe Cordes (2.v.r.) und Klaus-Dieter Westphal (r.) gratulierten dem jungen Glück. Das Brautpaar war das erste, das im „Backhus“ in den Hafen der Ehe einlief. Weitere Anfragen liegen aktuell nicht vor. Samtgemeinde und Fördergemeinschaft Koems hoffen, dass die urige Atmosphäre des „etwas anderen Trauzimmers“ bald mehr Akzeptanz findet.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken· „Wir haben von Freunden gehört, dass man hier heiraten kann. Das hat uns von Anfang an gereizt“, sagte Ralf Corßen aus Dünsen, ehe er jetzt im „Backhus“ auf dem Koems-Gelände seiner aus Ahlhorn stammenden Herzdame Susanne Bäkermann vor dem Standesbeamten Michael Lührs das Ja-Wort gab. Auf diesen Moment hatten die Samtgemeinde Harpstedt und die     Fördergemeinschaft Koems monatelang gewartet. Erstmals ließ sich ein Brautpaar in dem urigen Ambiente bei Kerzenschein trauen.

Anlässlich der „Premiere“ reihten sich zwei zusätzliche Gäste in die Schar der Gratulanten ein: Für die Fördergemeinschaft Koems überreichte deren Vorsitzender Klaus-Dieter Westphal einen Blumenstrauß. Und Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes beglückte das Brautpaar mit zwei Flaschen Wein. Ihm war klar, dass die Frischvermählten den „edlen Tropfen“ nicht mehr am Tag ihrer Hochzeit genießen würden, sondern wohl eher in einer „stillen Stunde“. Cordes wünschte sich, dass sie sich dann an das rustikale Ambiente zurückerinnern mögen, in dem sie ja zuein-ander gesagt haben. „Ich gratuliere Ihnen zu dem Mut, sich hier als erstes Brautpaar trauen zu lassen.“ Es sei das Anliegen der Samtgemeinde gewesen, mit dem Backhus eine besondere Alternative zum Trauzimmer im Harpstedter Amtshof zu bieten, verdeutlichte Cordes.

Bei der Fördergemeinschaft Koems rannte die Kommune damit offene Türen ein. „Für uns ist das natürlich auch eine kleine Werbung“, so Klaus-Dieter Westphal. Wer dem Beispiel von Ralf Corßen und Susanne Bäkermann folgen und sich ebenfalls im „Backhus“ das Ja-Wort geben will, sollte erst den Termin mit der Fördergemeinschaft (Tel.: 04244/ 966 085) absprechen und dann die Eheschließung im Harpstedter Amtshof (Tel.: 04244/8210) anmelden.   Das Koems-Gelände bietet im Übrigen auch Räume aller Größen für die Hochzeitsfeier. Davon machte das jetzt getraute Brautpaar aus Dünsen Gebrauch. Es hatte den „Lämmerkoven“ für eine „Sause“ mit 75 Gästen gebucht. Die Koems-„Renterbänd“ gratuliert allen Brautpaaren, die künftig am „schönsten Tag des Lebens“ im „Backhus“ in den Ehehafen einlaufen, auf ihre ganz eigene Weise: An der Wand hängt ein gerahmtes Gedicht mit dem Titel „Start ins Eheglück!“. „Dieses Haus ward auch gebaut, auf dass sich hier die Liebe traut. Wer glücklich sich die Hände gibt, bleibt sein Leben lang verliebt“, hat Adolf Knapp treffend gedichtet.

Der „Rentnerbänd“ ist im Übrigen der eigens aus Eiche gefertigte Trautisch zu verdanken. Die Samtgemeinde hat derweil für das Brautpaar, die Trauzeugen und den Standesbeamten sechs Stühle für rund 300 Euro angeschafft; einer davon dient als „Ersatz“ – und blieb bereits zur „Trau-Premiere“ nicht leer, denn als Glücksbringer stand dem jungen Glück Schornsteinfeger Karl-Heinz Bassow zur Seite.

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