Das zehnjährige VfL-Talent Dwayne Antonio Zeyrek träumt von einer Zukunft als Profi-Fußballer

Erst zu Werder, dann zu „ManU“

Starke Technik, gutes Auge: Dwayne Antonio Zeyrek (l.) gilt als großes Nachwuchstalent.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN n Kommt „Germany’s next Top-Fußballer“ bald aus Wildeshausen? So unwahrscheinlich ist das gar nicht, denn mit Dwayne Antonio Zeyrek verfügt der VfL Wildeshausen über ein echtes Nachwuchstalent.

Der Zehnjährige, der ab der kommenden Saison in der ersten D-Jugend spielt, war bereits dreimal zum Sichtungstraining bei Werder Bremen eingeladen und hat beim Trainingscamp des Vereins mitgemacht. Auch der VfB Oldenburg hat Interesse angemeldet – doch Vater Servet Zeyrek möchte noch ein bis zwei Jahre warten, bis er seinen Sohn zu einem großen Verein schickt. „Alle, die Dwayne bisher gesehen haben, sagen, dass er ein super Fußballer ist“, sagt Servet Zeyrek. Auch er selbst ist überzeugt vom Können seines Sohns. Er muss es wissen, denn er ist Trainer der E-Jugend, in der Dwayne bisher gespielt hat. Nach den Sommerferien wechselt Servet Zeyrek als Trainer zur D-Jugend, um seinen Sohn dort weiter fördern und fordern zu können.

Dwayne gibt alles für den Fußball: „Ich trage bei der D-Jugend die Rückennummer 10 – und irgendwann will ich die auch bei Werder tragen“, gibt sich der Junge kämpferisch. Für den Fußball will der kleine Spielmacher auf vieles verzichten. Schon jetzt hat er drei Mal pro Woche Training: Zwei Mal in Wildeshausen und jeden Montag ist er beim DFB-Stützpunkt in Ganderkesee. 350 Kinder waren vom DFB gesichtet worden, 35 kamen in die engere Auswahl – und nur zwölf von ihnen wurden als sehr talentiert beurteilt und werden jetzt von einem DFB-Coach trainiert.

Die großen Vorbilder von Dwayne sind Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. So gut und berühmt wie die beiden Superstars möchte er auch gerne werden. Karrierestart sollte möglichst bei Werder Bremen sein. „Und irgendwann würde ich dann gerne zu Manchester United gehen“, träumt Dwayne von einer großen Zukunft.

Glaubt man Vater Servet Zeyrek, kann der Traum seines Sohnes tatsächlich in Erfüllung gehen. „Wenn er nicht mit 13 oder 14 Jahren irgendwelche Flausen in den Kopf bekommt, dann wird etwas aus ihm“, ist er sich sicher. Und Dwayne verspricht schon jetzt „Disziplin“: Er will auf Alkohol, Zigaretten und wilde Partys verzichten, um später ein großer Fußballer zu werden.

Das Talent von Dwayne, der seit seinem achten Lebensjahr im Verein spielt, hat sein Vater schon früh erkannt. „Wenn wir im Garten Fußball gespielt haben, habe ich gesehen, dass er etwas Besonderes ist. Wie er den Ball geführt hat, war beeindruckend. Auch Tricks, die ich ihm gezeigt habe, konnte er sofort fast perfekt umsetzen“, berichtet Zeyrek. „Er ist einer der talentiertesten Zehnjährigen, die ich je gesehen habe“, erklärt er. Und das sage er nicht, weil es sein Sohn sei – auch andere bestätigen sein Talent. Besonders zeichnet Dwayne aus, dass er beidfüßig spielt. Außerdem ist er sehr schnell und zweikampfstark. „Dwayne hat eine super Technik. Und er spielt sehr vorausschauend – mit zehn Jahren so ein Auge zu haben, das ist schon beeindruckend“, schwärmt Zeynek.

Aber Dwayne hat auch (noch) Schwächen. „Er muss bei Sichtungsspielen stärker zeigen, was er kann“, fordert Zeynek. „Beim Werder-Trainingscamp in Lastrup war ich aber schon besser“, wirft Dwayne ein – da habe er sich getraut, den Trainern sein Können zu beweisen. Auch das Kopfballspiel muss Dwayne noch verbessern. Wenn er die Ratschläge seines Vaters berücksichtigt und noch selbstbewusster wird, dann wird sein Traum vielleicht eines Tages wahr: die Rückennummer 10 bei Werder Bremen zu tragen …

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