Roni Moklaschi ist der neue Streetworker der Stadt Wildeshausen und freut sich über erste Erfolge

Enger Kontakt zu Jugendlichen

Kian Shahidi (r.) und Imke Schmidt freuen sich, dass Roni Moklaschi die Arbeit des Jugendzentrums verstärkt.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (msi) · „Ich kenne schon viele Jugendliche, und zu einigen gibt es auch schon eine Vertrauensbasis“, sagt Roni Moklaschi. Der 33-Jährige arbeitet seit dem 1. März als Streetworker für das Jugendzentrum „JottZett“ in Wildeshausen.

Dort ist der gebürtige Israeli bereits ein bekanntes Gesicht, übernahm er doch im September 2009 die Elternzeitvertretung für Dirk Wieters. Nun aber kümmert sich Roni Moklaschi ganz um seine Aufgabe als Streetworker.

„Der Schwerpunkt der Arbeit liegt darin, die Jugendlichen an den verschiedenen angestammten Treffpunkten in der Stadt aufzusuchen und sie für bestimmte Dinge in ihrem Umfeld zu sensibilisieren“, beschreibt Jugendhaus-Leiterin Imke Schmidt die Arbeit Moklaschis.

Der 33-Jährige kann bereits jetzt einen ersten größeren Erfolg verbuchen: „Die ‚Konzertmuschelgruppe’, die sich regelmäßig an der Burgwiese trifft, war am vergangenen Freitagabend erstmals zu Gast im ‚Jott-Zett‘.“ Bis 22 Uhr seien die Jugendlichen im Zentrum gewesen, hätten Musik gehört und Tischfußball gespielt. Und das Ganze ohne Alkohol und Nikotin.

Roni Moklaschi plant jetzt, einen „Runden Tisch“ einzurichten, an dem er mit den Jugendlichen der verschiedenen Interessengruppen reden und verschiedene Ideen zur Freizeitgestaltung ansprechen möchte.

Auch wenn der Streetworker mehr vor Ort, also an den Treffpunkten der Jugendlichen arbeitet, das Jugendzentrum spielt eine wichtige Rolle.

„Unsere Angebote sind eine Chance, die verschiedenen Jugendgruppen zu erreichen“, weiß Imke Schmidt. So soll in Kürze unter anderem die vorhandene DJ-Anlage im Jugendzentrum erneuert werden. „Dann könnte es regelmäßige Discoveranstaltungen geben“, kündigt Moklaschi an.

Wichtig sei es, sich intensiv mit den Jugendlichen zu befassen und ihre Sprache zu sprechen. „Man kann nicht sofort Verbote aussprechen, sondern muss die Probleme gemeinsam mit den Jugendlichen regeln“, weiß er aus Erfahrung.

Dieses soziale Kümmern, die Betreuung der Jugendlichen sieht auch Bürgermeister Kian Shahidi als wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. „Wir sind glücklich, Roni Moklaschi für das ‚Jott-Zett‘ gewonnen zu haben.“

Die Verstärkung wirkt sich auch positiv auf die vielfältigen Angebote aus. So findet der Mitternachtsfußball jetzt jeden Freitag von 22 Uhr bis 24 Uhr in der Sporthalle der Realschule statt. Und das „Jott-Zett“ ist jeden Sonnabend ab 15 Uhr für Jugendliche ab 14 Jahren geöffnet.

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