Begrüßung für Sabine Spieker-Lauhöfer

Einstieg fällt in Zeit der Veränderung

Diakonie-Direktor Ulrich Stoebe steht voll hinter Pastorin Sabine Spieker-Lauhöfer (von links). Gestern zog sie strahlend hinter Kreispfarrer Dietrich Jaedicke und Diakonin Ulrike Kehle ein.

Wildeshausen - (ck) · Wirklich neu dabei ist Sabine Spieker-Lauhöfer nicht mehr in der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen. Doch wohl auch, weil die Pastorin schon viele Bewohner kennt, geriet ihr Einführungsgottesdienst gestern im Festsaal vom „Haus Emsland“ zu einer derart stimmungsvollen Feier – mit herzlichen Umarmungen von Mitgliedern des Heimbeirats und vielen guten Worten.

Diakonie-Direktor und Pastor Ulrich Stoebe unterstrich, dass die Theologin „schon viele Jahre mit der Arbeit der Diakonie verbunden ist“. Er zeigte sich erleichtert, dass sie sich nach 22 Jahren in der evangelischen Kirchengemeinde Großenkneten für jene freie Stelle interessiert hatte, die es durch den Wechsel von Elisabeth Saathoff nach Harpstedt neu zu besetzen galt. „Denn wir befinden uns momentan in einer Situation, in der sich bei der Himmelsthür viel bewegt und verändert“, erklärte Stoebe in Erinnerung auf die anvisierte Schaffung neuer Wohnformen (wir berichteten). „Darum brauchen wir viele helfende Hände und Stimmen. Die Menschen hier wünschen sich sehr unterschiedliche Formen der Unterstützung.“

Sabine Spieker-Lauhöfer kennt diese Arbeit. Schon ihr Studium führte sie unter anderem nach Bethel, ehe sie nach dem Vikariat in Oldenburg ihre Pfarrstelle in Großenkneten antrat. Seitdem reiften die Kontakte zur Einrichtung in der Nachbarkommune. Vor fast drei Monaten trat sie ihren Dienst im Heilstättenwald an.

Bereut hat die Seelsorgerin diesen Schritt offenbar nicht: „Schön, dass ich in diesem Team dabei sein darf“, strahlte Spieker-Lauhöfer.

Etwas Wehmut schwang jedoch während des Gottesdienstes ebenfalls mit. Denn neben den Mitgliedern des Posaunenchors aus Ahlhorn und Großenkneten, die die Einführung mitgestalteten, hatten auch einige weitere Kneter den Weg ins „Haus Emsland“ gefunden – allen voran ihre Familie und Kreispfarrer Dietrich Jaedicke. „Man hat Sie in Großenkneten gar nicht so gern laufen lassen“, wusste auch die stellvertretende Wildeshauser Bürgermeisterin Christa Plate mit Blick auf die Pastorin. „Stimmt“, entgegnete Jaedicke. Aber nun wisse jeder, welcher Ort vor dem Gang durch die Himmelsthür liege: „Das ist Großenkneten“, scherzte Jaedicke.

Jörg Arendt-Uhde als Regionalgeschäftsführer räumte Blick auf die Pläne zur Veränderung von Himmelsthür-Wohngruppen ein: „Die See ist derzeit ziemlich unruhig, und es besteht die eine oder andere Sorge. Aber unsere Mannschaft ist sehr erfahren. Wir werden die Herausforderungen meistern.“

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