De Marner stellten sich kunstinteressiertem Publikum vor

Einblick in kreatives Wirken

Anne Hollmann (rechts) begrüßte die De Marner Künstler und viele Kunstinteressierte.

Ostrittrum - (msi) · Das „Kultur und Kunsthaus“ von Anne Hollmann in Ostrittrum war am Dienstagabend ganz in niederländischer Hand. Dort stellten die sieben De Marner Künstler, die derzeit einen vierwöchigen Arbeitsbesuch in der Gemeinde Dötlingen absolvieren, sich und ihre Arbeiten einem interessierten Publikum vor.

Eva Kipp (Bilder, Bücher, Installationen), Harm van der Meulen (Maler), Ilse Brul (Malerin), Magriet Barends (Bildhauerin), Robert van Westendorp (Maler), Swanny Beukema (Malerin) und Theo Leijdekkers (Maler) gewährten einen umfassenden, mit vielen Fotografien bebilderten Einblick in ihr künstlerischen Wirken in Dötlingens niederländischer Partnergemeinde De Marne.

Seit knapp einer Woche arbeiten die Künstler bei und mit ihren Dötlinger Kollegen. So war es nicht verwunderlich, dass am Dienstagabend viele heimische Künstler und Kunstinteressierte den Weg nach Ostrittrum gefunden hatten. Theo Leijdekkers übernahm auf charmante Weise die Einführung in den Abend. „Ich spreche von allen De Marner Künstlern am besten Deutsch“, erklärte er mit breitem niederländischen Akzent und hatte die Lacher sofort auf seiner Seite. Die Sprache stand aber nicht im Mittelpunkt des Abends. Vielmehr vermittelte die digitale Bilderschau einen Eindruck vom künstlerischen Schaffen. Die schlichten Porträts von Robert van Westendorp, die farbenfrohen Bilder aus der Hand von Ilse Brul und die Gemälde von Harm van Meulen, der das „Eigene der Leute“ auf die Leinwand bringt, waren ebenso Thema wie Eva Kipp, deren Erlebnisse auf Reisen in andere Länder Spuren in ihrer Bildersprache hinterlassen. Mensch und Tier sind die wichtigsten Statisten bei den bronzenen Skulpturen aus dem Atelier von Margriet Barends, und in den Bildern von Swanny Beukema spiegeln sich die Emotionen zwischen Tier und Malerin wider. Leijdekkers möchte hingegen mit seinen Gemälden verführen und gefallen. Der Abend bot neben dem bildnerischen Genuss auch viel Platz zum Austausch unter den Kunstschaffenden.

Ebenfalls fanden sich unter den Zuhörern auch der Oldenburger Kunstkritiker Dr. Jürgen Weichardt und der Huder Galerist Frank L. Giesen, die am 31. August an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ teilnehmen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im „Kultur und Kunsthaus“ in Ostrittrum.

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