Sechs Chöre gestalten in Dötlingen „Singen für Europa“ / Konzert hätte mehr Zuhörer verdient gehabt

„Ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung“

Der MGV Dötlingen sang unter Leitung von Irina Martchenko.

Dötlingen - (rn) · Auch in schwierigen Zeiten sei es wichtig, den europäischen Gedanken weiter zu verfolgen und zu vertiefen und befreundete Länder nicht im Stich zu lassen, sagte Ernst-August Bode am Sonnabend in seiner Funktion als stellvertretender Landrat während des vom Europakomitees im Landkreis Oldenburg organisierten „Singens für Europa“ bei der Grundschule Dötlingen.

Bode begrüßte die Zuhörer auf Plattdeutsch – und das aus bestimmtem Grund. „Ich rede heute hier auf Platt, weil die EU die Regional- und Minderheitensprachen unter besonderen Schutz gestellt hat.“

Das „Singen für Europa“ begrüßte er sehr, wenngleich er bedauerte, dass wegen des Wetter weniger Zuhörer als erwartet den Weg zum Konzert gefunden hatten. Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Dötlingen unter Leitung von Manfred Rose, verstärkt durch Musiker aus Hatten, Harpstedt und Wildeshausen, hatte das Chorkonzert zuvor mit der als „Eurovisionsfanfare“ bekannten „Prélude“ von Marc-Antoine Charpentier eröffnet.

Dass Musik ein „wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung ist“, betonte Dierk Garms als stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Dötlingen in seiner anschließenden Ansprache. Die Eröffnungsrede hatte Steffen Akkermann gehalten, der Sonnabend nicht nur als Leiter des Gemischten Chors Harpstedt vor Ort war, sondern auch als Vorsitzender des Europakomitees im Landkreis durch das Programm führte.

Neben dem Dötlinger Posaunenchor und dem Gemischten Chor aus Harpstedt gestalteten der Männergesangverein Euphonia Wildeshausen unter Leitung von Ludger Hartz, der Männergesangverein und der Frauenchor Liedertafel Wildeshausen unter Leitung von Gisela Kröger sowie der Männergesangverein Dötlingen unter Leitung von Irina Martchenko das Konzert mit.

Die Chöre brachten in einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre unterschiedliches Liedgut aus ganz Europa zu Gehör. Auch die Ankündigungen gestalteten die einzelnen Gesanggruppen locker und bewiesen damit die große Freude am Gesang.

Mit dem gemeinsamen Lied „Der Mai ist gekommen“ klang der musikalische Nachmittag aus, der wohl mehr Publikum und schöneres Wetter verdient gehabt hätte.

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