Hans-Uwe Leinemann mit Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Ehrung für „Engagement, das Zeichen setzt“

Hans-Uwe Leinemann (mit Frau Margret) erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande aus den Händen von Frank Eger (l.). ·
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Hans-Uwe Leinemann (mit Frau Margret) erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande aus den Händen von Frank Eger (l.). ·

Wildeshausen - Nur wenige haben sich in dieser Stadt so lange und engagiert ehrenamtlich eingesetzt wie Hans-Uwe Leinemann. Gestern steckte ihm Landrat Frank Eger im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den Anzug.

Beifall gab es von der Familie sowie politischen als auch beruflichen Weggefährten. Mit dabei waren auch Ehrenbürgermeister Manfred Rollié, CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sasse, Ratsvorsitzender Hartmut Frerichs sowie die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen und CDU-Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley. Die CDU Wildeshausen hatte die Ordensverleihung vor zweieinhalb Jahren beantragt.

Gastgeber und Bürgermeister Kian Shahidi lobte das langjährige Engagement Leinemanns im Rat. So sei der ehemalige Ratsvorsitzende im Jahr 2011 für 25-jähriges Mitwirken in der Kommunalpolitik geehrt worden und habe sich auch sonst vielfältig für das Gemeinwohl engagiert.

Landrat Eger warf einige Schlaglichter auf Leinemanns Aktivitäten. „Sie haben sich enorm für schulpolitische Belange in der Stadt eingesetzt. Hier profitierten alle Seiten von Ihren beruflichen Erfahrungen als Lehrer, die Sie immer fachlich eingebracht haben.“ Nebenbei habe Leinemann als zweiter stellvertretender Bürgermeister von 2001 bis 2011 zahlreiche Termine wahrgenommen, im Kreistag mitgearbeitet und das Projekt „Solar- und Photovoltaik-Technik“ an den BBS mit angestoßen. „Das war damals äußerst fortschrittlich“, so Eger, der auch nicht die Initiative vergaß, die zur Errichtung der Gildeuhr an der Westerstraße führte. „Ihr Engagement hat Zeichen gesetzt“, betonte Eger. „Ich hoffe, dass es nicht nur Last sondern auch Freude gewesen ist.“

Das bestätigte Leinemann gerne, der aber auch deutlich machte. „Zu all diesen Aktivitäten gehörten Mitstreiter dazu. Das habe ich nicht alles alleine gemacht.“ Möglich sei sein Engagement zudem nur gewesen, weil die Familie und insbesondere seine Frau Margret hinter ihm gestanden hätten. · dr

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