Werbegemeinschaftsvorsitzender Stefan Wachholder will Rolf Rohlfs nicht als Sündenbock abgestempelt sehen

„Er ist eben jemand, der auch umsetzt, was er sagt“

Harpstedt - HARPSTEDT (boh) · „Dreieinhalb Monate Vollsperrung der Harpstedter Ortsdurchfahrt sind besser als sieben. Das stimmt schon.

Aber das ist im Moment nur ein Versprechen, und ich glaube noch nicht so recht daran, dass diese Zusage wirklich eingehalten werden kann“, sagte gestern der Vorsitzende der Aktiven Werbegemeinschaft, Stefan Wachholder, gegenüber der Kreiszeitung. Werde aber nun doch eine deutlich verkürzte Sperrung erreicht, sei dies nicht das Verdienst Einzelner, sondern „aller, die sich dafür eingesetzt haben“. Dazu zähle auch Rolf Rohlfs, und wenn der jetzt wiederum mit dem gefundenen Kompromiss nicht zufrieden sei und klagen wolle, um die Zweiteilung des Ortes zu verhindern, dann dürfe man ihn deshalb nicht als Sündenbock oder Bremser abstempeln: „Er ist eben jemand, der in die Tat umsetzt, was er sagt“, so Wachholder.

Rohlfs beruft sich in seiner Argumentation auf den Planfeststellungsbeschluss, wo von Vollsperrung gar nicht die Rede ist (wir berichteten). Tatsächlich stehe eine Formulierung drin, die sogar Joachim Delfs als Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg, „unglücklich“ genannt habe, so der Werbegemeinschaftsvorsitzende. Wachholder vermutet, dass ein Großteil der Bürger mit dreieinhalb Monaten Vollsperrung leben kann, aber es gebe „sicherlich auch immer noch Leute, die Rolf Rohlfs zustimmen und ihm raten, sein Ding durchzuziehen“. Seine Einschätzung: „Hätte der Flecken von Anfang an gewusst, dass sieben Monate Vollsperrung drohen, wäre die ganze Angelegenheit komplett anders gelaufen.“

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