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Drei weitere Tote in Verbindung mit Corona

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Von: Dierk Rohdenburg

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Der Corona-Virus schwächt insbesondere vorerkrankte Menschen.
Der Corona-Virus schwächt insbesondere vorerkrankte Menschen. © dpa

Landkreis – Im Landkreis Oldenburg gibt es drei weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen. Wie die Kreisverwaltung am Mittwoch mitteilte, lebten die drei verstorbenen Männer im Alter von 54, 74 und 88 Jahren in der Stadt Wildeshausen sowie den Gemeinden Dötlingen und Großenkneten. Alle litten laut Gesundheitsamt an erheblichen Vorerkrankungen.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl der covid-assoziierten Todesfälle im Landkreis Oldenburg auf 136. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind in Wildeshausen und Ganderkesee 39 Menschen gestorben, in Großenkneten waren es 20, in Harpstedt zwölf, in Wardenburg neun, in Hude sieben, in Dötlingen sechs und in Hatten vier.

Gegenüber Dienstag wurden im Landkreis Oldenburg 246 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die positiven Tests verteilen sich auf Ganderkesee (45), Großenkneten (40), Wildeshausen (37), Dötlingen (34), Harpstedt (33), Hude (28), Wardenburg (20) und Hatten (9).

Die Gesamtzahl im Landkreis Oldenburg beträgt damit 16.320 bestätigte Fälle inklusive genesener und verstorbener Personen einer Covid-19-Erkrankung. Somit gibt es aktuell 1.272 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen im Landkreis. In Quarantäne befinden sich derzeit 1.280 Menschen.

Ein bestimmbares Cluster gibt es weiterhin bei Infektionen von Schülern sowie Kindern, die eine Kindertagesstätte besuchen (311 Fälle). Die übrigen Infektionen sind diffus verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 778,9 pro 100.000 Einwohner gesunken (Vortag: 813,1).

Impfungen weiter ohne Termin möglich

Auch in Zukunft können bei den öffentlichen Terminen im Landkreis Oldenburg alle Personen ab zwölf Jahren eine Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech bzw. ab 30 Jahren von Moderna spontan, in ihrer Nähe, ohne Terminvereinbarung und Anmeldung Erst- oder Zweitimpfung und unter bestimmten Voraussetzung auch die Drittimpfung erhalten. Nach der neuen Stiko-Empfehlungen ist auch die zweite Auffrischimpfung für gesundheitlich gefährdete Personengruppen – Menschen ab 70 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren – frühestens drei Monate nach der 1. Auffrischimpfung (Booster) mit einem mRNA-Impfstoff möglich. Personen, die nach der ersten Auffrischimpfung bereits eine Corona-Infektion durchgemacht haben, wird keine weitere Auffrischimpfung empfohlen.

Bei den Terminen besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske, bei Kindern ist eine medizinische Maske ausreichend.

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