Rund 80 Zuhörer erleben adventliches Chorkonzert in der St.-Firminus-Kirche / Dirigent Ralf Schöll verabschiedet

Drei Chöre sorgen für klangliche Vielfalt

Der Gemischte Chor und der Männergesangverein Dötlingen trugen einige Stücke gemeinsam vor.

Dötlingen - (rn) · Es war ein besonderes Klangerlebnis und der Höhepunkt des adventlichen Chorkonzerts, als der Männergesangverein und der Gemischte Chor Dötlingen am Sonntagabend gemeinsam das Stück „Jauchzet dem Herrn alle Welt“, auch bekannt unter dem Namen „Der hundertste Psalm“, von Felix Mendelssohn Bartholdy in der St.-Firminus-Kirche anstimmten.

Etwa ein Jahr lang hatten die Mitglieder beider Vereine an dem Stück geprobt, das sie erstmals anlässlich der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Oldenburgischen Sängerbunds im Oktober in der Weser-Ems-Halle präsentiert hatten. Und dieser Auftritt kam anscheinend gut an. Denn für eine Zuhörerin aus Oldenburg war er Anlass genug, um nach Dötlingen zu reisen und die Chöre noch einmal zu hören.

Mit „L‘ Amour“ von Georg Philipp Telemann hatte zuvor der Posaunenchor der Kirchengemeinde das adventliche Chorkonzert eröffnet. Pastor Hartmut Lübben begrüßte die gut 80 Zuhörer und führte mit fröhlichen, aber auch nachdenklich machenden Geschichten zum Advent durch das Programm.

Der Gemischte Chor Dötlingen unter Leitung von Ralf Schöll brachte im ersten Teil des Konzerts sieben Lieder zu Gehör. Als Überraschung traten bei „Maria durch ein Dornwald ging“ Hilke Winkler, Christiane Behrens und Meinert Behrens als Solisten auf. Dieser sehr gefühlvoll vorgetragene Titel dürfte wohl bei einigen Zuhörern Gänsehaut verursacht haben.

Ebenso verstand es der Männergesangverein Dötlingen unter der Leitung von Irina Martschenko, das Publikum zu begeistern. Nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit der Trommel kündigte Manfred Rose anschließend den Titel „Little Drummer Boy“ an.

Insgesamt erlebten die Zuhörer eine bunte musikalische Veranstaltung, die die beiden Chöre mit „Jauchzet Lobet“ unter Begleitung vom Bläserquartett und Irina Martschenko am Klavier beenden wollten. Doch als die letzten Noten verklangen, zauberte Pastor Lübben noch eine Überraschung aus dem „Hut“. Er bedankte sich bei den Chorleitern und gratulierte Manfred Rose zu seinem Geburtstag, den er in der Kirche mit seinen Musikern verbrachte.

Etwas wehmütig überreichte Lübben zudem ein Buch an den Dirigenten des Gemischten Chors, Ralf Schöll, der am Sonntag seinen letzten Auftritt als Chorleiter des Vereins hatte. Mit viel Beifall verabschiedete sich das Publikum von den Geehrten und den Chormitgliedern. Wer von den Gästen nicht gleich nach Hause gehen wollte, hatte noch die Gelegenheit, mit den Musikern und einem Glas Glühwein den Abend ausklingen zu lassen.

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