Gymnasium und Rotarier bieten Berufsinformationsabend an / 35 Referenten aus 16 Berufsfeldern

In drei Berufsfelder schnuppern

Johann Strudthoff (links) und Karsten Rubbert stellten gestern den Jugendlichen die Aktion vor.

Wildeshausen - Von Joachim Decker· Es ist für Jugendliche immer wieder die Qual der Wahl, auch wirklich den richtigen Beruf zu finden. Aus diesem Grund bietet das Lehrerkollegium des Wildeshauser Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club Wildeshausen am Freitag, 26. Februar, von 18 bis 20.15 Uhr einen Berufsinformationsabend an.

Federführend sind dabei Lehrer Johann Strudthoff und Karsten Rubbert von den Rotariern. Eingeladen sind zu dieser vierten Veranstaltung der Art alle Schüler ab der neunten Jahrgangsstufe des Gymnasiums sowie aus allen anderen umliegenden Schulen.

Wer nun allerdings glaubt, dass an diesem Abend „mal eben“ etwas Info-Material für verschiedene Berufe verteilt wird, der irrt gewaltig. Vielmehr konnten insgesamt 35 Referenten aus 16 Berufsfeldern gewonnen werden, die in Gruppengesprächen die Berufe erläutern. „Jeder Jugendliche hat die Möglichkeit, in jeweils 30-minütigen Gesprächen drei Berufsfelder kennen zu lernen. „Interessant ist die Tatsache, dass unter den Referenten einige ehemalige Wildeshauser Gymnasiasten sind, die heute bereits mit beiden Beinen fest im Berufsleben stehen“, betont Strudthoff.

Im Politik-Kurs der Gymnasiasten, die im kommenden Jahr ihr Abi machen, erklärt Rubbert, warum sich der Rotary-Club, der unter anderem die Kosten für das Drucken der Plakate übernommen und einige der Referenten vermittelt hat, so stark macht für diese Sache: „Wir engagieren uns ohnehin für viele soziale Zwecke. Unter anderem gibt es die Gruppe Berufsdienst, die ich leite. Ziel ist es, jungen Menschen möglichst viele Berufe vorzustellen.“ Es sei heute so, dass die Vielzahl der Berufe und Studiengänge kaum noch überschaubar sei.

„Viele Jugendliche kennen die Berufe ihrer Eltern und vielleicht noch die von einigen Nachbarn. Dann hört es aber auch schon auf“, sagt Strudthoff. Genau das sei der Hauptgrund, dass im Jahr 2003 der Berufsinformationsabend aus der Taufe gehoben worden sei: „Wir sind natürlich sehr froh, dass wir die Rotarier seither an unserer Seite haben.“ Allerdings sollten mit einem solchen Info-Abend auch die Eltern erreicht werden: „Daher haben wir die Veranstaltung auf den Abend gelegt.“ Außerdem verlange der Zeitpunkt auch das Engagement der Jugendlichen, die ihre Zukunft planen wollen.

„Ein solcher Info-Abend ist wirklich eine gute Sache“, sagt Schülersprecherin Hannah Gryczan. Er biete den jungen Menschen Gelegenheit, zu „prüfen“, ob der auserwählte Beruf auch wirklich der richtig ist.

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