Auch Holger Ortel schaffte es über die Liste in den Bundestag / Eger sieht positive Effekte für Kreis

Nun drei Abgeordnete der Region

Letztmals gemeinsam hatten Horst Witte und Frank Eger (von rechts) am Sonntag die Wahlleitung inne.

Landkreis - (ck) n Erst in der späten Nacht nach der Bundestagswahl stand fest, dass es Holger Ortel doch noch geschafft hatte: Der SPD-Bundestagsabgeordnete bleibt trotz des an Astrid Grotelü schen aus Ahlhorn verlorenen Direktmandats dank seines Listenplatzes im Parlament. Zusammen mit der FDP-Abgeordneten Angelika Brunkhorst aus Wohlde, die ebenfalls über die Liste erneut einzog, vertreten nun drei Stimmen den Landkreis und die Region.

Und darüber freute sich Landrat Frank Eger: „Ich bin einfach der Überzeugung, dass alle drei Gewählten trotz unterschiedlicher parteipolitischer Sichtweisen dem Landkreis Oldenburg gut tun“, urteilte der Kreishaus-Chef. Ein dringliches Anliegen will er Grotelü schen, Ortel und Brunkhorst

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nohne Probleme

zuerst mit auf den Weg geben: „Wir brauchen eine langfristige Regelung, wie wir künftig die Hartz-IV-Empfänger betreuen sollen.“

Ginge es nach ihm und den anderen „Optionskommunen“ der Republik, sollte es beim Modell der „Leistung aus einer Hand“ bleiben – also durch die eigens seit Einführung der Option eingeführten Jobcenter des Landkreises anstatt einer Überschneidung von Zuständigkeiten durch Arbeitsagentur und Kommunen.

Darüber hinaus wünscht sich Eger von Bund und Land mehr Blick auf die Landkreise und kreisfreien Städte hinsichtlich der Refinanzierung von eingebrochenen Steuereinnahmen.

Mit dem organisatorischen Ablauf des Urnengangs zeigte sich Eger zufrieden – in seiner Funktion als Wahlleiter für den großen Wahlkreis 29, der zum zweiten Mal die Landkreise Oldenburg und Wesermarsch sowie die Stadt Delmenhorst umfasste. Das konnte Horst Witte als stellvertretender Kreiswahlleiter nur bestätigen: „Es gab keine Probleme“, unterstrich der Dezernent für Personal und Schulen nach der für ihn letzten von insgesamt 20 Wahlen in dieser verantwortungsvollen Position. Bis zum nächsten Bürgerentscheid wechselt er in den Ruhestand.

Auch die Wahlbeobachter der Europäischen Union hatten gegenüber den Verantwortlichen nichts auszusetzen. Sie betrachteten unter anderem Wahlbezirke in der Stadt Delmenhorst.

Insgesamt 112 Mitarbeiter der Kreisverwaltung schoben am Sonntagabend Dienst – vom Auszählen der Briefwahlergebnisse bis zu Schnellmeldungen und zur Bereitstellung des Caterings mit Stärkungen in fester und flüssiger Form für die über den Abend verteilten rund 100 Besucher im Kreishaus. Eger freute sich besonders über das Engagement vieler jüngerer Kollegen und den Einsatz zahlloser Ehrenamtlicher in allen Städten und Gemeinden: „Es gab diesmal überhaupt keine Schwierigkeiten, genügend Wahlhelfer zu finden.“

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