Günther Bührmann stellt sein neues Buch mit „Mosaiksteinen zur Regionalgeschichte“ vor

„Dötlinger Schatztruhe“ geöffnet

Günther Bührmann (Mitte) präsentierte sein neues Buch, für das er Unterstützung von Thea Freiberg, Harald Meyer und Walter Ulrich von der Dötlingen Stiftung sowie von Wolf Dietmar Stock vom Verlag „Atelier im Bauernhaus“ (v.l.) erhielt.

Dötlingen - (ts) · Was wurde aus Pastor Wahns Lustgarten? Woher haben die „Goldberge“ ihren Namen? Und mit welchem Aufwand wurde der Stein 1933 auf den Gierenberg geschafft? Antworten liefert jetzt der Dötlinger Autor Günther Bührmann. Gestern stellte er im Heuerhaus-Café sein neues Buch „Dötlinger Schatztruhe. Mosaiksteine zur Regionalgeschichte“ vor.

„Ich habe mich bemüht. Mal schauen, ob es euch gefällt“, begrüßte Bührmann die Gäste, ehe sich erst einmal für ihn selbst die „Schatztruhe“ öffnete. Darin enthalten war sein neues Buch – druckfrisch. „Ich sehe es nun zum ersten Mal“, gestand Bührmann. Auf 128 Seiten hat er Dötlinger Geschichten, Berichte und eigene Erlebnisse zusammengetragen und reichhaltig bebildert. Dabei stammt der Großteil des Materials aus seiner eigenen Sammlung.

„Günther Bührmann hat sich Zeit seines Lebens mit der Regionalgeschichte beschäftigt. Bei ihm ist man an der richtigen Adresse, wenn man etwas wissen möchte“, sagte Harald Meyer von der Dötlingen Stiftung, die das Buch herausgibt, in seinen Grußworten. Wer die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten möchte, müsse zunächst die Vergangenheit kennen. „Es ist gut, dass du alles aufschreibst. Es soll nichts verloren gehen“, sagte auch Anke Spille in ihrer Funktion als stellvertretende Bürgermeisterin.

Um die Neugierde der Gäste nicht länger auf die Folter zu spannen, dankte Bührmann allen, die den Druck des Buches ermöglicht haben, schlug rasch Seite 10 auf und begann aus dem Kapitel „Pastor Wahns Lustgarten“ zu lesen. Auch über die „Goldberge“ und wer dort alles wohnte, klärte Bührmann die Zuhörer auf.

Insgesamt enthält das Buch 42 Kapitel, in denen Bührmann über viele bekannte Künstler, aber auch Einwohner und Betriebe berichtet. Die Hunte, die St.-Firminus-Kirche und die Schule werden ebenso näher beleuchtet wie Dötlingen in der Zeit des Nationalsozialismus‘, das Leben nach dem Zweiten Weltkrieg und die Motorisierungswelle.

Das Buch „Dötlinger Schatztruhe. Mosaikstein der Regionalgeschichte“ ist nach einem Werk über den Maler Karl Dehmann sowie „Ja, es war eine schlimme Zeit“ über die Kriegszeit in Dötlingen Günther Bührmanns dritte Veröffentlichung. Herausgeber des im Verlag „Atelier im Bauernhaus“ (Fischerhude) gedruckten Buches ist die Dötlingen Stiftung. Interessierte können es für 19,80 Euro im Heuerhaus-Café, der Galerie und im Dorfladen erwerben. Auch in den Buchhandlungen soll bald es erhältlich sein.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Raumtrenner sind mehr als nur Raumtrenner

Raumtrenner sind mehr als nur Raumtrenner

So klappt es mit der neuen Fremdsprache

So klappt es mit der neuen Fremdsprache

Hefezopf und Rüblikuchen: So wird Ostern richtig fluffig

Hefezopf und Rüblikuchen: So wird Ostern richtig fluffig

Wie werde ich Kauffrau/Kaufmann für Verkehrsservice

Wie werde ich Kauffrau/Kaufmann für Verkehrsservice

Meistgelesene Artikel

Lastwagen fährt Baustellenbaken um und fährt weiter

Lastwagen fährt Baustellenbaken um und fährt weiter

Corona-Fallzahl steigt leicht an: 113 Erkrankte im Landkreis Oldenburg

Corona-Fallzahl steigt leicht an: 113 Erkrankte im Landkreis Oldenburg

Brettorfer Flugzeughersteller Flywhale Aircraft ist zahlungsunfähig

Brettorfer Flugzeughersteller Flywhale Aircraft ist zahlungsunfähig

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

Kommentare