Amt bewilligt Antrag der Gemeinde auf Verlängerung bis Ende 2021

Zusatzrunde für die Dorferneuerung

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Neben einem Radwanderweg steht auch die Erneuerung des Wassermühlendaches auf der Wunschliste.

Die Dorferneuerung Ostrittrum inklusive der Ortschaften Geveshausen, Grad, Rhade und Wehe geht in die Verlängerung: Wie die Gemeindeverwaltung am Donnerstag mitteilte, hat das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg einen entsprechenden Antrag der Kommune bewilligt.

Ostrittrum - Damit endet das seit 2013 laufende Programm nicht Ende des Jahres, sondern kann noch weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2021 fortgeführt werden.

Anträge stellen für private Maßnahmen

Für Einwohner ergibt sich somit weiterhin die Chance, ihre privaten Maßnahmen an ortsbildprägenden Gebäuden und Grundstücken fördern zu lassen. Möglich ist ein Zuschuss von 30 Prozent. Bei der Antragstellung hilft die Gemeinde. Ulrike Hollmann vom Bauamt steht unter Telefon 04432/950133 bei Fragen zur Verfügung. Sie verweist zudem auf die Möglichkeit einer kostenlosen Beratung im Vorfeld einer Dorferneuerungsmaßnahme durch das Oldenburger Planungsbüro NWP. Ansprechpartnerin dort ist Katrin Schöss, Telefon 0441/9717485.

Mit auf der Wunschliste: Die Erweiterung des Vereinsheimes in Grad.

Bei der Verwaltung sind seit dem Start des Programms rund 50 private Vorhaben beantragt worden, ein Großteil davon während der Anfangszeit. „Es ist dann naturgemäß weniger geworden“, berichtet Hollmann. Zu den häufiger realisierten Maßnahmen gehören unter anderem der Austausch von Fenstern und Türen sowie die Erneuerung von Dächern und Fassaden. Einige Einwohner realisierten Umnutzungsideen und verwandelten beispielsweise Ställe in Ferienwohnungen. „Wer bislang nur überlegt, aber nicht gehandelt hat, bekommt nun also noch die Gelegenheit, aktiv zu werden und einen Antrag zu stellen“, sagt Hollmann.

Tätig werden möchte auch die Gemeinde – sofern Zuschüsse für geplante öffentliche Maßnahmen fließen. Diese werden laut Hollmann mit 53 Prozent gefördert. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht der etwa 115 000 Euro teure Radwanderweg, der die an der Dorferneuerung beteiligten Ortschaften miteinander verbinden soll und als „identitätsstiftende Maßnahme“ gilt. Er soll an Plätzen und Sehenswürdigkeiten in den Dörfern vorbeiführen. „Klappt es mit der Förderung über das Dorferneuerungsprogramm nicht, würden wir es über Leader versuchen“, berichtet Hollmann.

Mit auf der Wunschliste: Die Sanierung der Rittrumer Straße in Ostrittrum.

Auf der Wunschliste stehen ferner noch die Sanierung der Rittrumer Straße in Ostrittrum, die Erneuerung des Wassermühlendaches sowie die Erweiterung des Vereinsheims in Grad. Die Realisierung hänge von der Bewilligung der Förderanträge sowie auch der finanziellen Situation der Gemeinde Dötlingen ab. Diese hat im Rahmen des Programms bereits diverse Bushaltestellen sowie Plätze in den beteiligten Dörfern umgestalten lassen.

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