„Zum Welsburger Holz“ wieder befahrbar

Nach mehr als zwei Jahren sind die 400000 Euro teuren Bauarbeiten nun abgeschlossen

Geschäftsführer Frank Rolfes, Bauamtsleiter Uwe Kläner, Klattenhofs Bezirksvorsteher Hartmut Menkens und Bauleiter Robert Tönjes auf der Straße „Zum welsburger Hof“.
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Begehen die neue Straße zur Abnahme: (v.l.) Geschäftsführer Frank Rolfes, Bauamtsleiter Uwe Kläner, Klattenhofs Bezirksvorsteher Hartmut Menkens und Bauleiter Robert Tönjes.

Die Bauarbeiten der etwa zwei Kilometer langen Straße „Zum Welsburger Holz“ in Klattenhof sind beendet. Am Dienstag erfolgte unter Aufsicht des Dötlinger Bauamtsleiters Uwe Kläner sowie Frank Rolfes von der Straßen- & Tiefbau GmbH die Abnahme der Wegebaumaßname.

  • Nach mehr als Zwei Jahren ist das Bauprojekt abgeschlossen.
  • Durch Versackungen der Straße seien die Umbauten dringend nötig gewesen.
  • Die Kosten übersteigen mit 400000 Euro knapp den Erwartungen.

Klattenhof – Wie berichtet, wurde aufgrund des schlechten Zustands der Straße Anfang 2019 mit den Bauarbeiten begonnen. In vier einzelnen Abschnitten wurde die Straßendecke entfernt. Anschließend wurde der Boden etwa 40 Zentimeter ausgekoffert und neu aufgebaut. Deshalb musste die Straße für die Zeit der Arbeiten voll gesperrt werden. Im Zuge des Umbaus wurde auch die Breite der Straße von drei auf vier Metern erhöht, damit die immer breiter werdenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge kein Platzproblem bekommen. Der direkte Bereich neben der Straße wurde ebenfalls abgeflacht, sodass ein einfacheres Ausweichen möglich ist.

„Endlich ist die Straße fertiggestellt“, freut sich der Bauamtsleiter. „Jetzt ist es geschafft und die Verbindung bis Ganderkesee ist wieder offen und befahrbar.“

Kosten sind etwas höher als veranschlagt

Der letzte Abschnitt, der seit November vergangenen Jahres bebaut wurde, ist rund 650 Meter lang und habe allein 175 000 Euro gekostet, verrät Kläner. Mit den anderen drei Bauabschnitten sei das Vorhaben etwas über die vorher veranschlagten 400 000 Euro gekommen, die die Gemeinde allein trage.

Der Ausbau sei dringend nötig gewesen, so Kläner. Vorher verliefe die Straße teilweise auf moorigem Untergrund, was ein Problem darstellte. „Der Boden ist teilweise weich. Und da früher auch nicht unbedingt der richtige Unterbau für landwirtschaftlich genutzte Straßen gelegt wurde, hatten wir hier extreme Versackungen auf der Straße“, erklärt der Bauamtsleiter. Beim Ausbau sei festgestellt worden, dass fünf Gasleitungen unter der Straße verliefen. „Deshalb konnte nicht so tief gegraben werden, wie wir uns das eigentlich gewünscht hätten.“ Ansonsten sei es zu keinen bautechnischen Problemen gekommen.

Die Straße sei nun zwar fertiggestellt worden, einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber noch: „Die letzten 200 Meter bis Bergedorf konnten nicht erneuert werden. Diese fallen in die Gemeinde Ganderkesee. Aber nun kann man anhand des Straßenbelags erkennen, in welchem Ort man sich befindet“, sagt Kläner.

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