Wolfgang Sasse widmet sich in der Senioren-Union der Entwicklung Wildeshausens

B213: Herabstufung offenbar nicht zu verhindern

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In einem großen Rundumschlag widmete sich Wolfgang Sasse (stehend) während seines Vortrags im Restaurant Wolters der Entwicklung Wildeshausens.

Wildeshausen - Die Herabstufung der B213 zu einer Landesstraße (zwischen der Kreuzung beim „Gut Altona“ und dem Westring) sowie zur Gemeindestraße (zwischen der Kreuzung Ahlhorner Straße/Westring und der Grenze zur Gemeinde Großenkneten) wird kommen. Daran ließ zumindest gestern Nachmittag der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Wolfgang Sasse, während einer Informationsveranstaltung der Wildeshauser Senioren-Union im Restaurant Wolters keinen Zweifel. Er erwähnte einen nur wenige Stunden zurückliegenden Termin mit einem Rechtsreferenten im Beisein von Bürgermeister, Bauamtsleiter und den Fraktionschefs. „In Niedersachsen werden 172 Kilometer zurückgestuft. Die Ergebnisse von Verkehrszählungen spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle. Die Bedeutung der Straße ist das Entscheidende – und im Zuge von Befragungen der Autofahrer ermittelt worden. Der Jurist hat uns während des Termins dargelegt, dass wir keine Chance haben, rechtlich die Herabstufung zu verhindern. Wir müssen nun sehen, wir damit umgehen“, sagte Sasse.

Das eigentliche Thema seines Vortrages im Vorfeld einer Busfahrt der Senioren-Union mit Besichtigung der Wohngebiete „Vor Bargloy“ und „Beim grauen Immen-thun“ war die Entwicklung der Stadt Wildeshausen. In einem Rundumschlag streifte Sasse alle derzeit relevanten Handlungsfelder, von der Wohnbauentwicklung über die Flüchtlingsproblematik und das Einzelhandelsgutachten bis hin zu den Schulen, die zum Teil um einen Zug zu groß sind, und zur „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ mit der angedachten „sozialen Einrichtung“.

Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl 2016 müsse sich die CDU positionieren. In jüngster Zeit habe sie sich mit Anträgen zurückgehalten, um dem neuen Bürgermeister Jens Kuraschinski nach seinem Amts-antritt genügend Zeit „zum Luftholen“ zu lassen. Die CDU wolle nun sich nun darum bemühen, die anstehenden Projekte wie den Anschluss des Freibades an das Wärmeverbundsystem, den Neubau des Feuerwehrhauses, Rettungszentrum und Urgeschichtliches Zentrum oder auch erforderliche schulische Baumaßnahmen zu bündeln und in einen zeitlichen Fahrplan zu fassen, damit die Aufgaben in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen und nach und nach abgearbeitet würden.

Mit Blick auf das „Industriegebiet Wildeshausen-West“ streifte Sasse die ursprüngliche Absicht, Gewerbeflächen zusammen mit der Gemeinde Dötlingen zu entwickeln. „Ich glaube aber nicht, dass die Dötlinger das mitmachen. Darum halten wir an dem Industriegebiet West nahe Steinloge fest. Wir brauchen keine 60 Hektar. 20 Hektar reichen völlig aus. Das Thema haben wir zwar auf dem Schirm, aber dazu noch keinen erneuten Antrag gestellt. Warum nicht? Weil der Landkreis gesagt hat, dass 60 Hektar nicht genehmigt würden“, so Sasse.

Jetzt gelte es, ein bisschen Geduld zu haben. „Dann werden wir uns für ein kleineres Gebiet einsetzen und uns zeitnah zu Wort melden.“

boh

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