Wohnmobilisten treffen sich in Dötlingen

Rund 25 Fahrzeuge stehen auf Uwe Abels Stellplatz in Grad

Wohnmobil-Treffen in Grad: Die Camper verbringen ein Wochenende auf dem Stellplatz von Iris und Uwe Abel (ganz rechts) in Grad.
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Wohnmobil-Treffen in Grad: Die Camper verbringen ein Wochenende auf dem Stellplatz von Iris und Uwe Abel (ganz rechts) in Grad.

Grad – Gemütlich beisammensitzen, quatschen, vielleicht ein Bierchen zusammen trinken, den Grill anschmeißen und mit dem Fahrrad verschiedene Orte erkunden. All das haben etwa 50 Wohnmobilisten auf dem Stellplatz von Iris und Uwe Abel in Grad vor. Am Donnerstag trudelten die ersten Gefährte ein, am Freitagnachmittag waren die meisten Fahrzeuge – unter anderem mit Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis, Mettmann, Leer und Friesland – bereits vor Ort. Neben ihren Fahrrädern haben einige auch ihre Vierbeiner mitgenommen.

„Bis um 23 Uhr kommen die letzten. Manche haben auch eine weitere Anreise“, sagt Willy Carado, der Organisator des Wohnmobil-Treffens. Er ist zusammen mit seiner Frau Lissy aus Hesel (Landkreis Leer) angereist. Die Camper seien alle Mitglieder der vor sieben Jahren gegründeten Facebook-Gruppe „Sunlight & Carado Freunde“ – benannt nach den Herstellern. „Über das Wochenende kommen rund 25 Wohnmobile“, so Carado. Noch bis Sonntag wollen die Camper in Dötlingen bleiben. Wie sie auf die Kommune gekommen sind? „Wir waren in diesem Jahr an der Mosel und unsere Frauen kamen auf Uwe und Iris aus dem Fernsehen zu sprechen und meinten: ,Da wollen wir mal hin‘, um die beiden kennenzulernen“, schildert Carado. Also fing er vor circa vier Wochen mit der Organisation des Treffens an. Die 6 700 Mitglieder aus der Gruppe kämen nicht nur aus Deutschland, „es ist international“, sagt er.

Jeder macht das, worauf er Lust hat

Sie steuerten aber zum ersten Mal Dötlingen als Ziel an. Für das Wochenende haben sich die Camper auch ein schönes Programm vorgenommen. „Freitags ist meistens der Anreisetag und am nächsten Tag geht das Programm los“, sagt Michael Kramer, Mitglied der Gruppe. Er möchte mit denjenigen, die Lust haben, nach Wildeshausen fahren. „Wir wollen uns die Stadt angucken und ein bisschen Sightseeing machen und auch auf den Mittelalter-Markt gehen“, berichtet der Wildeshauser. Abends wollen sie dann zusammensitzen. „Es gibt ein Schnitzelbüfett von Uwe“, sagt er. „Und danach kommt Achim Grosch aus Hatten. Er ist Entertainer und dann soll es Musik, Tanz und Karaoke geben.“

Das Motto lautete immer „Jeder kann, keiner muss.“ Jeder könne das machen, worauf er Lust hat. Sonntag steht dann nach dem Frühstück die Rückreise an. „Viele fahren aber auch noch weiter zu einem anderen Stellplatz,“ so Carado. Er und seine Frau auch. Sie wollen noch weiter nach Bad Essen fahren.

„Zu 99 Prozent sind es Paare“

Die meisten Personen reisten zu zweit an. „Zu 99 Prozent sind es Paare“, so der Wildeshauser, der Carado vor knapp sechs Jahren kennengelernt hat – durch die Facebook-Gruppe. „Der Gedanke bei der Gründung war, dass wir uns gegenseitig helfen können, wenn was mit den Wohnmobilen ist und jemand Hilfe braucht. So können wir uns gegenseitig unterstützen“, berichtet Kramer. Durch die Treffen seien schon viele Freundschaften entstanden. „Das ist das Schöne daran“, sind sich Kramer und Carado einig.  

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