Wissenswertes über die Biene

Kinder der Naturschutzjugend besuchen den Imker Götz Neuber in Klattenhof

Rollt eine Wachskerze: Odin.
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Rollt eine Wachskerze: Odin.

Klattenhof – Um das Thema Honig- und Wildbienen ging es kürzlich bei der Naturschutzjugend der Nabu-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen. Passend dazu besuchten die Jungen und Mädchen den Imker Götz Neuber in Klattenhof. Mit dabei waren auch einige Eltern der Kinder, teilt Wolfgang Pohl vom Nabu in einem Schreiben mit. Neuber begrüßte die Teilnehmer gleich mit einem Naturprodukt – mit Salbei-Honig-Bonbons.

Beim gemeinsamen Gang durch den Garten erklärte der Imker: „Ich habe keinen schönen Garten und keinen Zierrasen. Meine Grünanlage enthält nur Nahrung für die Bienen und zwar das ganze Jahr über. Die ersten Frühblüher sind die Krokusse, aktuell kommt die Nahrung für die Bienen aus den Linden, im Spätherbst ist der blühende Efeu eine wichtige Nahrungsquelle.“

Kinder erfahren, warum Imker helle Schutzanzüge tragen

Die Gruppe habe an dem Nachmittag viel Informatives erfahren. So wurde laut Mitteilung unter anderem die Frage geklärt, warum Imker in der Regel weiße oder helle Schutzanzüge tragen. In Nestnähe reagieren Bienen und Wespen nervös und aggressiv auf dunkle und flauschige Flächen. In den Genen der Tiere sei als Nesträuber noch der Bär fest verankert. Auf die neutrale Farbe weiß reagierten die Bienen demgegenüber eher recht gelassen. Das habe sich der Imker zunutze gemacht, heißt es in der Mitteilung weiter.

Runa gießt unter den Blicken der anderen Wachs.

Zudem erfuhren die Kinder etwas über den Schwänzeltanz der Bienen. Dabei handele es sich um eine Art der Kommunikation. Haben die Kundschafterinnen in einiger Entfernung zum Bienenstock beispielsweise eine besonders leckere Futterquelle entdeckt, werden Entfernung, Sonnenstand und besondere Merkmale, die rechts- und linksseitig des Weges liegen, tänzelnd mitgeteilt. Durch zuvor an der Nahrungsquelle aufgenommenen Nektar und Pollen habe der Stock vor dem Ausflug sogar die Möglichkeit, eine Geschmacks- und Geruchsprobe zu nehmen, schreibt Pohl weiter. Neuber habe ebenfalls erklärt, dass das gerade mal stecknadelgroße Bienengehirn zu den leistungsfähigsten in der Tierwelt gehöre: Deshalb sei es für die Kundschafterinnen auch ein Leichtes, den Weg zum Stock wieder rückwärts abzuspulen. Die Mädchen und Jungen erfuhren auch, dass Bienen etwa 30 Stundenkilometer schnell fliegen können.

Nach so viel Theorie durfte die Praxis nicht fehlen: Die jungen Teilnehmer drehten Wachskerzen, stellten Teelichter her und als kleiner Spaß zum Schluss wurde ihnen durch Wachsgießen noch die Zukunft vorausgesagt.

Nächstes Treffen am 11. September

Um 16 Uhr verließen die Kinder mit einer prall gefüllten Geschenktüte (Samen für eine Bienenweide, ein Glas Imkerhonig, Wachskerze, Teelicht) und mit einem großen Dankeschön den Veranstaltungsort in Klattenhof.

Wegen der Sommerferien treffen sich die Teilnehmer erst wieder am Samstag, 11. September, von 14 bis 16 Uhr im Jugendhaus Dötlingen. In einer Weiterführung zum Thema Erdreich sollen die am 19. Juni vergrabenen Teebeutel ausgegraben werden, um zu sehen, was mit dem Inhalt zwischenzeitlich geschehen ist.

Anmeldungen nimmt Tamino Büttner per E-Mail an tamino.buettner@live.de entgegen.

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