„Wir sind angekommen und werden angenommen“

Betreiber und Besitzer des Landhotels ziehen positive Zwischenbilanz

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Zufriedene Gesichter vor dem Dötlinger Landhotel: Die Betreiber Thomas und Petra Büning (vorne) sowie Besitzer Wieland und Dierk Garms (hinten v.l.) freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Seit etwa anderthalb Jahren sind Petra und Thomas Büning die Betreiber des Dötlinger Landhotels. Die Campingplatzgastronomie in Aschenstedt ließen sie damals hinter sich und betraten „Neuland“. „Das war schon eine Herausforderung.

Aber mittlerweile sind wir angekommen“, berichtet das Ehepaar. „Es läuft gut. Wir sind zufrieden.“ Auch baulich hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. „Das Wichtigste ist saniert und umgestaltet. Der Rest erfolgt in den kommenden Jahren“, ergänzen die Verpächter Dierk und Wieland Garms.

„Es steht kein Betreiberwechsel an“

Das Quartett berichtete am Dienstag von den bisherigen Maßnahmen, den noch bevorstehenden Veränderungen und begegnete auch Gerüchten, die mal wieder durch das Dorf kursieren. „Hier steht kein Betreiberwechsel an“, betonen die Beteiligten. Weder suchten die Besitzer neue Pächter, noch wollten Bünings aufhören – im Gegenteil. „Es hat sich alles super eingespielt und wir werden gut angenommen“, sagt Petra Büning. Das Team, das inklusive der Aushilfen inzwischen 24 Mitarbeiter zählt, funktioniere super. Die Resonanz der Gäste sei durchweg positiv. Besonders am Wochenende seien Restaurant, Saal und Hotel gut ausgelastet. Übernachtungsgäste kämen aus ganz Deutschland, aber auch dem Ausland. Geschäftsreisende mieteten sich ebenso Zimmer wie beispielsweise Fahrradtouristen.

„Wir sind damals von einem Esel auf ein Ross gesprungen“, vergleicht Petra Büning. „Da ist es ganz natürlich, dass nicht gleich alles reibungslos lief.“ Mittlerweile konnte das Paar seine gastronomischen Kenntnisse um zusätzliche Erfahrungen erweitern – im Hotelbereich sowie bei der Ausrichtung großer Feiern. Stets arbeiten sie an Verbesserungen. „Man möchte ja immer alles perfekt haben“, sagt Petra Büning. Ihren Verpächtern könnten sie nur Danke sagen.

Altbackene Räume zu modernen Hotelzimmern gemacht

Dierk und Wieland Garms haben in den vergangenen zwei Jahren viel Arbeit, Nerven und auch Geld in das Dötlinger Traditionshaus gesteckt. Schon 2015 begann die Sanierung. „Erst war das marode Dach an der Reihe, dann ging es mit den Zimmern weiter, an denen jahrzehntelang nichts gemacht worden war“, erinnern sie sich. Aus den altbackenen Räumen wurden moderne Hotelzimmer. Es folgten der Abriss der alten Kegelbahn, die Sanierung des Saales samt Bau einer Terrasse und die Umgestaltung des Außenbereiches. Zwischendrin stand bekanntlich der Betreiberwechsel an – Bötefürs gingen, Bünings kamen. Mit der ständigen Baustelle samt Krach und Staub arrangierten sich die neuen Betreiber. Nun dürfen sie mal durchatmen. „Wir machen eine kleine Baupause“, sagt Dierk Garms.

Während eines Rundganges wird das gesamte Ausmaß der bisherigen Sanierungsmaßnahmen deutlich – von Lüftungsschächten im Obergeschoss bis hin zu neuen Fliesen in der Küche. „Der größte Posten war die Elektrik“, berichtet der Dötlinger. Zuletzt wurden zwei zusätzliche Hotelzimmer im hinteren Bereich fertiggestellt. Auch eine richtige Rezeption gibt es mittlerweile. Modernisierungsbedarf herrscht laut dem Quartett noch im Gaststuben- und Restaurantbereich. „Den möchten wir irgendwann umgestalten“, so Garms. Hinzu kommen Kleinigkeiten, die hier und da erledigt werden müssen. Der Großteil sei aber geschafft.

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