„Wir können nicht so lange warten, bis etwas passiert“

Dötlinger FDP macht sich Bild von Verkehrs- und Parkplatzsituation am Wild- und Freizeitpark Ostrittrum

Beim Ortstermin in Ostrittrum: die Dötlinger FDP, Bürgermeisterkandidat Andreas Krems, Bauamtsleiter Uwe Kläner und Betreiberin Tanja Riesmeier.
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Beim Ortstermin in Ostrittrum: die Dötlinger FDP, Bürgermeisterkandidat Andreas Krems, Bauamtsleiter Uwe Kläner und Betreiberin Tanja Riesmeier.

Ostrittrum – Wie ist die Verkehrssituation beim Wild- und Freizeitpark Ostrittrum? Um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, besuchte die Dötlinger FDP gemeinsam mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Andreas Krems am Freitagabend den Park der Familie Riesmeier.

Dazu hatten die Liberalen vor ziemlich genau einem Jahr einen Antrag in den Dötlinger Gemeinderat eingebracht. „Es ist auffällig, was hier los ist. Die Besucher, darunter viele Kinder, müssen die Straße überqueren, um zum Parkplatz zu gelangen“, sagte Michael Bahlmann. Der frischgebackene Vorsitzende des Ortsverbands wollte von Bauamtsleiter Uwe Kläner den Sachstand wissen. „Wir, die Gemeinde, sind unheimlich stolz auf den Tierpark. Er ist ein Highlight für die gesamte Region“, stellte Kläner zunächst einmal klar, um nachfolgend die Probleme und mögliche Optionen für eine sichere Verkehrsführung aufzuzeigen.

„Ohne Verkehrsbehörde keinerlei Maßnahmen ergreifen“

Sein Resümee für schnelle Lösungen fiel allerdings ernüchternd aus: „Wir dürfen ohne die Verkehrsbehörde keinerlei Maßnahmen ergreifen“, musste er Vorschlägen für weitere Temporeduzierungen oder Fahrbahnmarkierungen eine Absage erteilen.

Bisher seien alle Anträge, von denen in der Vergangenheit etwa zehn bis 15 eingereicht wurden, ohnehin abgelehnt worden, was wiederum mit geringen Unfallzahlen begründet werde, so Kläner.

„Wir können nicht so lange warten, bis etwas passiert“, betonte Claus Plate. Schließlich stieß der Vorschlag Kläners, die Maßnahme notfalls aus dem Gemeindehaushalt zu finanzieren, auf offene Ohren. Letzten Endes hänge aber alles von einem Termin mit der Verkehrsbehörde ab, auf den die Liberalen nun drängten, so Plate.

Unternehmerin will selbst aktiv werden

„Ich kann meinen Kunden ja nicht sagen, wir machen den Tierpark sicher – und vor der Tür lauern dann die Gefahren“, gab Betreiberin Tanja Riesmeier zu bedenken.

Die Unternehmerin will zwischenzeitlich selbst aktiv werden. „Wir als Tierpark werden wohl zur Saison 2022 ein verbessertes Parksystem vorweisen können. Im Rahmen der Vorschriften und nach unseren Möglichkeiten“, sagte Riesmeier, die auf Unterstützung der Gemeinde hofft, denn der Lockdown und die damit verbundenen Einnahmeverluste haben die finanziellen Möglichkeiten für Investitionen erheblich eingeschränkt.  

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