Naturpark, Gastronomie und Jäger kooperieren

Wildwochen in Dötlingen eröffnet

+
Freuten sich über die vielfältigen Wildgerichte: Kreisjägermeister Friedrich Hollmann, Waltraud Kubiak (Naturpark Wildeshauser Geest), Thomas Büning (Landhotel Dötlingen), Iris Gallmeister (Naturpark) und Petra Büning (Landhotel, v.l.).

Dötlingen - Gesund, regional, fettarm – dafür ist Wildbret bekannt, und deswegen schätzen es die Menschen in der Wildeshauser Geest, sagte Iris Gallmeister am Sonntagmittag im Landhotel Dötlingen. Die stellvertretende Geschäftsführerin des Naturparks eröffnete zusammen mit Kreisjägermeister Friedrich Hollmann die zehnten Wildwochen.

Ausgewählte Restaurants in der Region nehmen daran teil und weisen besonders auf ihr Angebot an Wildgerichten hin. Thematisch passend begrüßt wurden die geladenen Gäste durch das Jagdhornbläsercorps Wildeshausen. Zu den Besuchern zählte unter anderem Landrat Carsten Harings, der auch ein Grußwort zu der die Aktion begleitenden Broschüre beigesteuert hatte. 

„Warum passen Wildwochen so gut zu einem Naturpark?“, stellte Gallmeister eingangs die Frage in den Raum, „Kümmern die sich nicht nur um Tourismus?“ –„Nein, nicht nur“, gab sie selbst die Antwort. Denn Naturschutz und regionale Entwicklung gehörten ebenso zu den Aufgaben. Und Regionalität, fuhr sie fort, sei den Menschen immer wichtiger. „Sie wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen.“ Und daher passten die Aktionswochen eben gut zum Naturpark. Es sei etwas Besonderes, in dieser Region, in der 14 Gemeinden und drei Landkreise liegen, zu leben. Sie werde nachhaltig weiterentwickelt.

„Die Wildwochen gibt es natürlich schon länger, doch seit zehn Jahren arbeiten wir mit dem Zweckverband Wildeshauser Geest zusammen“, berichtete Kreisjägermeister Friedrich Hollmann anschließend: „Das ist eine gute Geschichte.“ Das Interesse an der Ausbildung zum Jäger sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. „Das sind nicht alles Leute, die schießen und erlegen wollen“, ergänzte er. 

Und so werde der Jäger auch öffentlich immer mehr für seine Kompetenz in Sachen Naturschutz wahrgenommen. Die eigentliche Jagd erfolge nach einem Ehrenkodex, fügte Hollmann an. Und natürlich: „Ohne die Jäger hätten wir das Büfett nicht.“ Doch bevor sich die Gäste an Reh, Hirsch und Fasan laben konnten, bliesen die Jäger standesgemäß das Signal „Zum Essen“. 

fra

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Gladbach besiegt die Bayern - auch Leipzig und BVB gewinnen

Gladbach besiegt die Bayern - auch Leipzig und BVB gewinnen

Moisander nimmt die letzte Hürde - Fotostrecke vom Werder-Abschlusstraining vor SCP

Moisander nimmt die letzte Hürde - Fotostrecke vom Werder-Abschlusstraining vor SCP

Heimsieg für Hannover 96 - VfL Osnabrück rückt vor

Heimsieg für Hannover 96 - VfL Osnabrück rückt vor

Empfang für die Feuerwehren in der Gemeinde Weyhe

Empfang für die Feuerwehren in der Gemeinde Weyhe

Meistgelesene Artikel

LzO übergibt 10 000 Euro an Vereine

LzO übergibt 10 000 Euro an Vereine

Kreis prüft Ampel an Harpstedter Straße

Kreis prüft Ampel an Harpstedter Straße

Schläge für die Ex-Freundin

Schläge für die Ex-Freundin

Kaum Konflikte auf der Kaiserstraße

Kaum Konflikte auf der Kaiserstraße

Kommentare