Wild- und Freizeitpark Ostrittrum

Mit einem „Jurassic Garden“ in die neue Saison

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Auf beiden Spielplätzen des Wild- und Freizeitparks gibt es nun Eltern-Kind-Schaukeln, auf denen sich Mütter und Väter mit dem Nachwuchs gegenübersitzen – oder wie in diesem Fall Tanja Riesmeier ausnahmsweise mit Hund.

Ostrittrum - Von Tanja Schneider. Die Märchenfiguren haben frische Kleider, die neuen Schaukeln stehen, und auch die Bewohner des „Jurassic Garden“ sind in Position – nun können die Besucher kommen. Am Sonnabend ist Saisonstart im Wild- und Freizeitpark Ostrittrum – bei kaltem, aber sonnigem Wetter. „Ein paar Tiere wie der Marderhund und der Waschbär sind noch etwas müde, aber die meisten freuen sich auf das Ende der Winterpause“, berichtet Tanja Riesmeier von der Betreiberfamilie.

Auch in diesem Jahr warten die Ostrittrumer mit ein paar Neuheiten auf, davon ist eine eher aus der Not heraus geboren. Sturm Xavier hatte Anfang Oktober gewütet und viele große Bäume im Park entwurzelt. „Es war ein richtiges Schlachtfeld“, erzählt Riesmeier, die froh ist, dass damals keine Tiere zu Schaden kamen. 

Die umgefallenen Bäume und freigelegten Wurzeln dienen nun als Kulisse für den „Jurassic Garden“. In diesem finden sich neben Gehölz und Farnen auch Dinosaurier. „Wir sind gespannt, wie sie bei unseren Besuchern ankommen“, so die Ostrittrumerin. An anderen Stellen, die Xavier freigelegt hatte, haben Riesmeiers themenbezogen pflanzen lassen, unter anderem gibt es eine asiatische Ecke. Aber auch Mammutbäume wachsen nun im Park.

In Ostrittrum leben nun auch Dinosaurier.

Der Winter war laut Riesmeier sehr arbeitsintensiv – von der Beseitigung der Sturmschäden bis hin zur Verlegung neuer Leitungen. Zudem mussten die Tiere aufgrund des nassen Wetters immer wieder in die Ställe geholt werden – zum Trocknen von Hufe und Fell. „Es war zwischendurch wirklich matschig“, meint Riesmeier. Dies sorgte ebenfalls dafür, dass Lastwagen mit Futter nicht bis zu den Silos durchkamen und stattdessen in Säcken geliefert werden musste.

Aber auch der jetzige Frost sorgt für ein paar Einschränkungen. „Besonders die Vögel holen wir über Nacht rein, damit sie sich nicht die Füße abfrieren“, erzählt Riesmeier. Fraglich ist noch, ob die Riesenrutsche und der Kletterberg nutzbar sind. Testen können die Besucher auf jeden Fall die neuen Eltern-Kind-Schaukeln, die nun auf beiden Spielplätzen stehen. Bei dem Schwingvergnügen sitzen sich Elternteil und Nachwuchs gegenüber. Zudem gibt es eine Geschwisterschaukel. Daneben haben Riesmeiers das kulinarische Angebot aufgestockt. In einer neuen Hütte am Tretbootsee ist künftig neben Muffins und Donuts auch Pizza erhältlich.

Gut beobachten lässt sich in einigen Gehegen schon der Nachwuchs, beispielsweise bei den Ziegen und den Kängurus. Und auch beim Gang durch den Märchenwald können die Besucher Veränderungen entdecken. „Alle Figuren haben neue Kleider und Haare erhalten“, berichtet Riesmeier. Sie ist sich sicher, dass zumindest die Kinder sofort sehen, welche Prinzessin nun brünett statt blond ist.

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