Ausschuss befasst sich mit aktueller Situation an den Grundschulen

Wie läuft’s mit dem digitalen Lernen?

Aufgrund der Corona-Pandemie stand wochenlang Homeschooling statt Präsenzunterricht auf dem Programm: Wie gut das in der Gemeinde Dötlingen funktioniert hat, ist Thema bei der kommenden Sitzung des Schul- und Kulturausschusses. 
Symbolfoto: dpa
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Aufgrund der Corona-Pandemie stand wochenlang Homeschooling statt Präsenzunterricht auf dem Programm: Wie gut das in der Gemeinde Dötlingen funktioniert hat, ist Thema bei der kommenden Sitzung des Schul- und Kulturausschusses. Symbolfoto: dpa

Neerstedt – Die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig eine zeitgemäße digitale Ausstattung von Schulen ist. Von jetzt auf gleich fiel der Präsenzunterricht weg, Homeschooling war angesagt. Doch wie gut lief das digitale Lernen an den beiden Grundschulen der Gemeinde Dötlingen? Konnten wirklich alle Schüler von zu Hause aus arbeiten? Und gibt es ein Fortbildungskonzept? Fragen, mit denen sich der Schul- und Kulturausschuss am Dienstag, 15. September, auf Antrag der CDU-Fraktion befassen wird. Nach einer ratsinternen Infoveranstaltung in beiden Einrichtungen beginnt um 19 Uhr die öffentliche Sitzung im Neerstedter Rathaus.

Laut den Christdemokraten ist während der Pandemie deutlich geworden, dass es ohne digitale Vernetzung zwischen Schule, Eltern und Kindern nicht mehr geht. Um zu erfahren, wie das Homeschooling in der Kommune geklappt hat, hatte die Fraktion bereits Mitte Juni einen Antrag gestellt und in diesem um einen Bericht gebeten. Wie hat die Kommunikation zwischen den Beteiligten funktioniert? War es allen Schülern möglich, digital zu lernen? Dies sind Punkte, die die Fraktion interessieren. Mit Blick auf die Zukunft sei zudem ein Fortbildungskonzept begrüßenswert. „Denn die eingeführten Medien sollten in vollem Umfang mit allen Updates und Erweiterungen verwendet werden können“, schreibt die Fraktionsvorsitzende Ditte Höfel. Auch neue Mitarbeiter müssten von Beginn an mit dem System vertraut gemacht werden.

Daneben spricht sich die CDU für einen weitestgehend einheitlichen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln an den beiden Grundschulen aus. Damit die Kinder gut vorbereitet an die weiterführenden Schulen kommen, müssten Lehrer, Eltern und Schüler direkt an die Programme herangeführt werden.

Tourismuskonzept ebenfalls Thema

„Weiterhin sollten auch bei der Rückkehr zum normalen Schulalltag Elternbriefe, Informationen, Schulbuchausleihe und eventuell Materialien bei Abwesenheit des Kindes über das Portal iServe übermittelt werden“, wünscht sich die Fraktion. Dies spare Kosten, und alle Beteiligten seien im Umgang mit dem System, das auch an den weiterführenden Schulen genutzt werde, gut aufgestellt.

Neben der Digitalisierung der Grundschulen, die schon vor Jahren mit der Überarbeitung ihrer Medienkonzepte begonnen hatten, geht es während der Sitzung unter anderem um die Benennung eines hinzugewählten Ausschussmitgliedes sowie um die Neuausrichtung des Zweckverbandes Naturpark Wildeshauser Geest. Über Letztere sowie über derzeitige Projekte wird der Geschäftsführer Rolf Eilers dem Gremium sowie den Zuhörern berichten. Dies geschieht ebenso auf Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wie die Vorstellung des aktuellen Standes zur Umsetzung des Tourismuskonzeptes der Gemeinde Dötlingen. Dieses hatte das Bremer Planungsbüros Protze und Theiling im Auftrag der Kommune erarbeitet und bereits vor gut drei Jahren dem Schul- und Kulturausschuss präsentiert. Damaliger Tenor: Die Gemeinde Dötlingen hat großes touristisches Potenzial, aus dem sie bislang viel zu wenig macht. Die Grünen möchten deshalb nun wissen, was sich getan hat und welche Schritte noch auf der Agenda stehen.

Von Tanja Schneider

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