Wenn Island in Neerstedt punktet

Grundschüler stehen bei zweitägiger Mini-Handball-WM auf dem Spielfeld

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Neerstedt – „Vorwärts, Island, vorwärts!“, treiben die Fans an Spielfeld zwei ihre Mannschaft voran. Während die „Isländer“ geradewegs auf das „kroatische“ Tor zusteuern, kämpft Team „Russland“ auf Spielfeld eins gegen die „Polen“, die ebenfalls lauthals angefeuert werden.

Nicht nur wegen der Fangesänge und des gelegentlichen Pfeifens der Schiedsrichter herrscht am Freitag in der Neerstedter Sporthalle ein immenser Geräuschpegel. Ursache dafür sind sämtliche Dritt- und Viertklässler aus der Gemeinde Dötlingen, die sich im Rahmen der Mini-Handball-Meisterschaft zwischen den Toren, auf der Tribüne sowie dem Bewegungsparcours tummeln. Letzterer steht bei allen, die gerade nicht mit ihrem Team auflaufen müssen, hoch im Kurs.

Als Nationalmannschaften liefen am Freitag die Dritt- und Viertklässler bei der Mini-Handball-WM auf – inklusive Fans.

„Insgesamt sind heute 14 Mannschaften am Start. Gestern waren die Erst- und Zweitklässler der Grundschulen und der Sprachförderschule an der Reihe – mit 19 Teams“, berichtet Werner Lenzschau vom TV Neerstedt. „Sie sind mit unglaublichem Spaß und Eifer bei der Sache.“ Während manche zum ersten Mal Handball spielen, sind andere schon fast „Profis“, trainieren im Verein oder der Schul-AG. „Das macht sich bei dem Turnier natürlich bemerkbar“, erzählt Lenzschau. Das Event richtet der Turnverein bereits zum 20. Mal aus und kann dabei einmal mehr auf jede Menge Unterstützung hoffen.

Die TVN-Mitglieder fungieren als Schiedsrichter sowie Mannschaftsbetreuer. Einige helfen auch den Eltern der Grundschüler in der Küche des Vereinsheimes. Dort können sich die Mädchen und Jungen zwischen den einzelnen Spielen stärken. Dank der Sponsoren wie Herzog Fleischwaren, Dorfladen Krebs, Molkerei Ammerland, Edeka Boekhoff, Milchland Niedersachsen und Obsthandel Stolle gibt es reichlich belegte Brötchen, Obst, Gemüse, Eier, Kakao und andere Getränke.

Neben den Schülern müssen am Freitag auch die Lehrer ran. „In einem Sieben-Meter-Werfen ermitteln sie, wer Geld für die Klassenkasse gewinnt“, erklärt Lenzschau. Für die Kinder gehört der Wettbewerb wie die Siegerehrung zu den Turnierhighlights. Erstmals dürfen sie zudem ihre Betreuer anfeuern. „Da wir heute noch ausreichend Zeit haben, werden sie sich ebenfalls auf dem Spielfeld gegenüberstehen“, verrät Lenzschau, bevor er die Partie „Griechenland gegen Argentinien“ ankündigt.  ts

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