SPD holt sich die meisten Stimmen

CDU verliert 13,18 Prozent – Wahlbeteiligung liegt bei 78,88 Prozent

Die SPD bekam mit 30,17 Prozent die meisten Stimmen in der Gemeinde Dötlingen. grafik: kdo
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Die SPD bekam mit 30,17 Prozent die meisten Stimmen in der Gemeinde Dötlingen.

Dötlingen – Die SPD ist mit 30,17 Prozent die stärkste Kraft in der Gemeinde Dötlingen und erzielte 6,11 Prozent mehr als bei der Bundestagswahl vor vier Jahren. Deutliche Verluste mussten die Christdemokraten verkraften. Die CDU erreichte bei den Zweitstimmen 23,18 Prozent, im Jahr 2017 kam sie auf 36,36 Prozent – das macht ein Minus von satten 13,18 Prozent.

Drittstärkste Kraft in der Kommune ist die FDP. Sie erreichte 16,57 Prozent und damit 2,81 Prozent mehr als bei der Wahl vor vier Jahren (13,76). Die Grünen machten den größten Sprung: Bei der vergangenen Bundestagswahl bekamen sie 7,49 Prozent, am Sonntag erreichten sie mit 15,13 Prozent doppelt so viele Stimmen. Das beste Ergebnis erzielten die Grünen mit 16,33 Prozent in Hockensberg, gefolgt von Aschenstedt (16,11) und „Neerstedt I/Neerstedt II, Rhade, Wehe“ (15,73 Prozent).

FDP drittstärkste Kraft

Die CDU holte mit 29,59 Prozent die meisten Stimmen in Hockensberg. Punkten konnte sie ebenfalls im Bezirk „Barel, Klattenhof, Nuttel“ (26,76 Prozent). Ihr schlechtestes Ergebnis bekam sie mit 14,13 Prozent in „Geveshausen/Ostrittrum“. In Aschenstedt war die SPD mit 36,94 Prozent am stärksten, gefolgt von „Geveshausen/Ostrittrum“ (32,61 Prozent) und „Barel, Klattenhof, Nuttel“ (32,39 Prozent). In Hockensberg bekamen die Sozialdemokraten hingegen nur 18,37 Prozent.

Die FDP erzielte in „Geveshausen/Ostrittrum“ mit 22,28 Prozent die meisten Stimmen. Punkten konnten die Liberalen zudem in Hockensberg (20,92 Prozent). Die wenigsten Stimmen bekam die FDP in Aschenstedt mit 11,67 Prozent.

Susanne Mittag (SPD) erreicht 32,75 Prozent

Bei den Erststimmen hat Susanne Mittag (SPD) in der Kommune deutlich mit 32,75 Prozent gewonnen. Bei der Bundestagswahl 2017 bekam sie 26,69 Prozent. Die meisten Stimmen erhielt sie in den Bezirken Aschenstedt (38,44 Prozent) und in „Barel, Klattenhof, Nuttel“ (37,76 Prozent), am wenigsten in Hockensberg (20,10).

Philipp Albrecht (CDU) schaffte 25,76 Prozent und bekam somit 12,68 Prozent weniger als Astrid Grotelü- schen vor vier Jahren. Die meisten Stimmen erhielt Albrecht in Hockensberg (34,54) und „Neerstedt I/Neerstedt II, Rhade, Wehe“ (27,95). Am schlechtesten schnitt er mit 16,99 Prozent in Aschenstedt ab.

Wahlbeteiligung in der Gemeinde lag bei 78,88 Prozent

Christian Dürr (FDP) legte zu: Er kam auf 16 Prozent, vor vier Jahren waren es 12,98. Punkten konnte er vor allem im Bezirk „Brettorf I/Brettorf II“ (18,77) sowie bei den Briefwählern (17,92). In Aschenstedt erhielt er hingegen nur 11,98 Prozent.

Für Christina-Johanne Schröder (Grüne) stimmten 12,43 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Die meisten Stimmen bekam sie in Hockensberg (15,46 Prozent) und „Geveshausen/Ostrittrum“ (13,66), die wenigsten in „Dötlingen I/Dötlingen II“ (9,49). Die anderen Direktkandidaten Adam Golkontt (AfD), Christian Suhr (Linke) und Dieter Holsten (Freie Wähler) erhielten 6,24, 2,54 und 1,34 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde lag bei 78,88 Prozent, 2017 bei 79,82. 1 474 von 3 915 Bürgern gaben ihre Stimmen per Brief ab.    

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