Bei Ursula Köhne haben gleich zwei Cockerspaniel Nachwuchs bekommen

Die Würfe Y und Z

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Cockerspaniel-Züchterin Ursula Köhne mit „Marbella“ (l.), „Madonna“ und deren vier Welpen.

Aschenstedt - Von Tanja Schneider. Es herrscht Trubel im Hause Köhne in Aschenstedt. Gleich zwei Hündinnen haben dort im Abstand von zwei Wochen insgesamt neun Welpen zur Welt gebracht. Und die halten nicht nur die beiden Mamas „Madonna“ und „Marbella“ auf Trab, sondern auch Frauchen Ursula Köhne. „Das ist schon ein ordentliches Gewusel“, sagt die Aschenstedterin, die seit mehr als 40 Jahren Cockerspaniel züchtet.

Dass gleichzeitig zwei Hunde Nachwuchs bekommen, erlebt Köhne selten. „Sonst haben wir ein bis zwei Würfe im Jahr“, berichtet sie. Diesmal waren „Madonna“ und „Marbella“ aber zufällig zur gleichen Zeit läufig, und Köhne ließ sie decken. „Madonnas“ vier Welpen, die nun rund drei Wochen alt sind, haben mit „Almaleo Simply More“ einen italienischen Vater. Alle vier sind Mädels, pechschwarz und heißen „Yavanna“, „Yava“, „Yasmina“ sowie „Yantana“. Schließlich handelt es sich um den Y-Wurf unter dem Zwingernamen „Cockerspaniel von der Bergkämpe“.

„Madonnas“ Schwester „Marbella“ hat am Ostermontag dementsprechend den Z-Wurf auf die Welt gebracht. „Zalena“, „Zoran“, „Zakira“, „Zero“ und „Zeus“ lauten die Namen der fünf Kleinen, deren Vater „Mozart“ gebührend aus Österreich stammt. Ihr rotes Fell hat die Mutter an zwei der Welpen weitervererbt. Zwei sind komplett schwarz, und einer der kleinen Hunde ist zweifarbig. „Schwarz mit Loh“, erläutert Köhne, bei der alle Welpen im Haus aufwachsen. „Im Alter von neun Wochen dürfen sie zu ihren neuen Besitzern – eine behalte ich aber“, sagt die Aschenstedterin.

Traurig stimme sie die Welpenabgabe nicht. Wer züchtet, müsse sich davon frei machen. „Zudem ist es schön, in die freudigen Gesichter der neuen Besitzer zu schauen, wenn sie ihren Hund abholen“, erklärt Köhne, bei der anschließend auch wieder Ruhe einkehrt. Denn so viel Nachwuchs auf einmal verändere den Alltag doch grundlegend. „Momentan dreht sich bei uns alles um die Welpen“, sagt der Cockerspaniel-Fan.

Bereits 1968 eroberte der rote Rüden „Matz von der Birke“ ihr Herz. Rund fünf Jahre später, nach dem Umzug in das Haus in Aschenstedt, begann Köhne mit der Zucht, die – wie sie betont – nur ein Hobby sei. Dutzende Welpen haben seitdem unter ihrer Obhut das Licht der Welt erblickt. Nicht nur viele Fotos zeugen von ihrem Faible für die Jagdhunde, auch einige Medaillen und Pokale zieren das Zuhause. „Früher war ich sehr oft auf Ausstellung und habe Preise gewonnen“, erzählt die Aschenstedterin. Mittlerweile fährt sie zu weniger und ausgewählten Schauen. Die jüngsten Erfolge konnte sie mit „Madonna“ verzeichnen, die ihre Gene nun an die Y-Mädels weitergegeben hat.

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