Von Unterwasserwelten und kunterbunten Elefanten

Tag der offenen Tür lockt Besucher in die Dötlinger Grundschule

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In der „Unterwasserwelt“ der Klasse 3a gab es auch ein kreatives Quiz, für das die selbst gebastelten Schatzkisten eine große Rolle spielten.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. „Im ersten Kasten ist es eine Maus, oder?“ Marvin zuckt mit den Schultern. „Das darf ich nicht verraten“, sagt der Schüler der Klasse 3a, der beim Tag der offenen Tür der Dötlinger Grundschule die Schatzkisten-Station in der „Unterwasserwelt“ betreut. Also rätseln die anderen Kinder eifrig weiter.

Neben den „Unterwasserwelten“ gab es am Freitagnachmittag noch so manch andere Erlebnisse. Die Besucher – meist Eltern, Großeltern und Geschwister – konnten beispielsweise einen Ausflug in den Wald machen oder bunte Elefanten unter die Lupe nehmen. Letztere hatten die Erstklässler gestaltet, die sich im Rahmen der vorangegangenen Projekttage „Rund ums Buch“ mit „Elmar“ von David McKee befasst hatten. In beiden Klassen hörten die Mädchen und Jungen die Geschichte vom Elefanten, der eine Hautfarbe hat, die wie eine Patchworkdecke aussieht. Nacherzählungen, das Gestalten einer Mappe und das Malen von Bildern stand im Laufe der Woche auf dem Programm. Daneben erfuhren die Kinder Wissenswertes rund um die grauen Riesen, zum Beispiel, wie viel sie am Tag trinken und ob sie eine Nase haben.

„Vorstadtkrokodile“ und „Zauberkätzchen“

Die Viertklässler, denen demnächst eine Buchpräsentation bevorsteht, beschäftigten sich zur Vorbereitung mit selbst ausgewählten Werken wie „Vorstadtkrokodile“ und „Zauberkätzchen“. Für die gelesenen Bücher gestalteten sie Plakate, die im Klassenraum ausgestellt waren.

Gleich eine ganze Landschaft hatten hingegen die Zweitklässler errichtet. Passend zum Buch „Der Findefuchs – Wie der kleine Fuchs eine Mutter bekam“ von Irina Korschunow entführten sie in den Wald. Diesen hatten die Kinder mit Stöcken, Tannenzapfen sowie Moos kreiert und jeweils noch Füchse aus einer Modelliermasse gefertigt. Im Zuge der Projekttage bastelten sie zudem Lesetagebücher und schauten einen Film über Füchse an.

Die beiden dritten Klassen verschlug es ans beziehungsweise ins Meer. Die Schüler hatten „Lilli und Flosse“ von Cornelia Funke gelesen und überraschten die Besucher mit ihren Kisten. In der 3b gestaltete jedes Kind mit Sand, Muscheln und gebastelten Figuren eine individuelle „Unterwasserwelt“ im Schuhkarton. In der 3a entstanden die Schatzkisten. „Man muss von Karton zu Karton gehen, immer durch die Öffnung schauen und ein Tier entdecken, das nicht ins Wasser gehört“, erklärte Marvin. Den jeweiligen Anfangsbuchstaben notierten sich die Teilnehmer, die bei Abgabe des Lösungswortes einen Keks gewannen.

Wer eine größere Stärkung benötigte, wurde ebenfalls nicht enttäuscht. Es gab ein umfangreiches Kuchenbüfett, an dem sich schnell eine Schlange bildete.

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