Umfragezettel während der Dötlinger „GartenKultour“ verteilt

Verein will mehr über die Besucherströme erfahren

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Klaus Ohliger (Zweiter v.l.) gehörte zu den wenigen, die am Infostand den Umfragebogen ausfüllte.

Dötlingen - Von Sophie Filipiak. Neben dem altbekannten Flyer gab es am Wochenende bei der Dötlinger „GartenKultour“ auch eine Neuerung. Bei den Stationen lagen Umfragezettel aus, die die Besucher ausfüllen sollten. Durch die Ergebnisse wollen die Veranstalter zukünftig mehr auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen können, erklärte Olaf Schachtschneider vom Verein Dötlinger GartenKultour.

Auf den Blättern finden sich so grundlegende Fragen wie „Aus welcher Region kommen Sie?“ und „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“. Aber auch danach, wie die Menschen ihre Tour durch die Gemeinde planen und welche Schwerpunkte sie dabei setzen.

„Wir wollen in Erfahrung bringen, wie der Besucher tickt“, sagte Schachtschneider. Der Umfragezettel sei bei den meisten Gästen gut angekommen. Das konnte Sabina Dalg-Vinken nur bestätigen. Die Box, die sie am Wochenende in ihrem Kräutergarten aufgestellt hatte, war am Sonntagnachmittag gut gefüllt. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich die Menschen in den Gärten mehr Zeit nehmen und den Bogen in aller Ruhe ausfüllen“, so Schachtschneider.

Anders sah es aber beim Infostand der Gästeführer aus. „Der Zettel wird zwar mitgenommen, aber wir haben uns da mehr von erhofft“, meinte Heinfried Sander. „Die meisten sagen, dass sie Dötlingen eh gut finden, warum sollten sie das noch extra aufschreiben.“ Und seine Kollegin Gisela Beier: „Wir haben heute noch keinen bekommen.“ Sie hofft, dass viele Gäste den Zettel zu Hause ausfüllen und dann zurückschicken.

Kaum hatten die Gästeführer ihr Leid geklagt, schon schnappte sich Klaus Ohliger aus Westerstede einen Umfragebogen. Er wollte sich eigentlich nur am Stand über die Veranstaltungen informieren und eine Karte sowie den Flyer abholen. „Ich finde das eigentlich eine gute Sache“, sagte er und machte überall sein Kreuzchen.

Um das Infomaterial geht es auch dem Verein Dötlinger GartenKultour. „Wir wollen herausfinden, welche Medien die Gäste nutzen“, erklärte Schachtschneider. Falls sich die Menschen vorab im Internet informieren und den Flyer kaum oder gar nicht benutzen, werden die Organisatoren überlegen, ob sie in Zukunft auf eine breitere Internetpräsenz setzten anstatt der mehrseitigen und ausführlichen Broschüre.

Erfreut zeigte sich Schachtschneider darüber, dass die Parksituation am Wochenende entspannt geblieben ist. „Früher war ja der Rittrumer Kirchweg meist zugeparkt.“ Einzig am Dorfring vor dem Kunsthaus hätte es einige Schwierigkeiten gegeben, weil ein Fahrzeug ungünstig stand. „Aber ansonsten hielt es sich in Grenzen.“

Die Ergebnisse der Umfrage werden im Laufe dieser Woche ausgewertet, verspricht Schachtschneider.

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