Feuerwehrkameraden aus Dötlingen begutachten neuen Schlauchwagen

Überraschung bei der Kameradschaftstour

Bei der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer einen Eindruck vom neuen Schlauchwagen der Ortsfeuerwehr Neerstedt verschaffen.

Dötlingen - Von Jannis Wilgen. Mehr als 50 Teilnehmer konnte die diesjährige Kameradschaftstour der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Dötlingen am Sonnabend verzeichnen. Neben den aktiven Einsatzkräften der Ortsfeuerwehren aus Brettorf, Dötlingen und Neerstedt waren auch die Altersabteilungen der drei Wehren der Einladung gefolgt. Die Neerstedter Ortswehr, die in diesem Jahr als Ausrichter fungierte, stellte den interessierten Feuerwehrfrauen und -männern überraschend auch ihr neues Einsatzfahrzeug vor.

Traditionell wurde die Veranstaltung am Nachmittag mit einer gemeinsamen Radtour durch die Gemeinde Dötlingen begonnen. Dabei ging es vom Neerstedter Feuerwehrhaus in Richtung Wehe, weiter über Rhade und Klattenhof bis nach Haidhäuser. Dort wurde eine gemeinsame Kaffeepause gemacht, für die Organisator Carl Leffers eigens eine Kuchentafel vorbereitet hatte.

An diesem Treffpunkt stießen auch erneut die Alterskameraden hinzu, die der Route der Radlergruppe in einem Kremser gefolgt waren.

Nach dem Zwischenstopp führte die Wegstrecke nach Brettorf, von wo aus es über Birkenbusch zurück nach Neerstedt zum Feuerwehrhaus ging. Insgesamt wurden dabei rund 25 Kilometer zurückgelegt.

Am Gerätehaus angekommen, konnten die Beteiligten unerwartet einen neuen Schlauchwagen des Bundes begutachten, der vom Landkreis Oldenburg zukünftig in Neerstedt stationiert wird. Das Katastrophenschutzfahrzeug im Wert von rund 175 000 Euro wird das derzeit einzige vom Landkreis gestellte Einsatzfahrzeug in der Gemeinde Dötlingen sein. Üblicherweise ist die Gemeinde als Trägerin der Feuerwehr für die Finanzierung der Ausrüstung zuständig – wie es bei dem erst kürzlich überführten neuen Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Brettorf der Fall war.

Der Schlauchwagen war eigens für die Kameradschaftstour aus der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee abgeholt worden, da das aus einer Beschaffung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stammende Fahrzeug dort noch für die örtlichen Gegebenheiten umgerüstet wird.

Nach einer Stärkung vom Büfett konnte den weiteren Abend über das neue Fahrzeug und die verbaute Technik gefachsimpelt werden.Die Gemeindekameradschaftstour wird bereits seit mehreren Jahren durchgeführt und soll den bereits hervorragenden Zusammenhalt der drei Ortsfeuerwehren weiter festigen.

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