Vor 50 Jahren machten sie ihren Abschluss – nun stand ein Wiedersehen im Landhotel auf dem Programm

Treffen der „Techniker der ersten Stunde“

Die ehemaligen Absolventen Alfred Kunte, Bernhard Niester, Clemens Kellermann, Heinrich Wandscher, Rolf Rüscher, Gunter Kock, Uwe Klumker, Winfried Escher, Walter Bötefür, Jürgen Heinzel, Hans-Gerd Meyer (Fachschullehrer) und Heiko Harms. - Foto: Beumelburg

Dötlingen - Als „Techniker der ersten Stunde“ bezeichnen sich die damaligen Schüler der Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen, die sich am Sonnabend im Landhotel Dötlingen trafen. Vor 50 Jahren, also 1966, machten sie ihren Abschluss zum staatlich geprüften Bautechniker. Jetzt stand ein Wiedersehen auf dem Programm – vor allem, um sich untereinander auszutauschen. Mit dabei war auch der einstige Fachschullehrer Hans-Gerd Meyer.

„Zur damaligen Zeit war die Ausbildung noch etwas ganz anderes. Nach dem Abschluss gingen einige von uns mit dem Zertifikat in der Tasche in den öffentlichen Dienst, andere wiederum suchten ihren Platz in der Privatwirtschaft, und einzelne ließen sich zum Bau-Ingenieur ausbilden oder schlugen einen völlig anderen Weg ein“, berichtete Rolf Rüscher, der seit vielen Jahren in Oldenburg lebt. Mit dem Abschluss stand für einige auch der Weg zum Berufsschullehrer offen. Dass nicht alle in dem Berufszweig geblieben sind, wurde nicht erst während des Treffens deutlich. Schließlich kommt die Gruppe seit 1970 in unregelmäßigen Abständen im Landhotel beziehungsweise damals noch im Schützenhof in Dötlingen zusammen. Doch nicht nur die Klassenkameraden, auch die Lehrkräfte der Technikerschule Wildeshausen dürfen stets dabei sein. „Früher haben wir sie natürlich mit „Sie“ angesprochen, mittlerweile ist daraus ein „Du“ geworden“, meinte Rüscher mit einem Schmunzeln. Heute unternehmen die „betagten Herren“ viel gemeinsam und erinnern sich dann nicht nur an vergangene Zeiten. Ebenfalls stehen Unternehmungen an, wie die Besichtigung des Kornbranntwein-Museums oder der ehemalige Druckerei der Wildeshauser Zeitung. Mit einer Kaffeetafel hatte das diesjährige Treffen begonnen, das am Abend mit einem Spargelessen ausklang. Ob aus Hamburg, Solingen, Essen/Oldenburg oder Hocksiel – keinem der Teilnehmer war der Weg zu weit. Denn: „Es ist doch schön, wenn man den Kontakt hält“, war sich die Gruppe einig. - jb

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