Hunderte Besucher zog es zum „Kleinen Weihnachtsmarkt“ beim Schützenhof / Viel Kunsthandwerk heimischer Aussteller

Mit Treckerfahrten und „Glühbier“

Auf seinem Normag fuhr „Erwin, der Treckerfahrer“ die jüngsten Besucher durchs Dorf. Im Inneren des Schützenhofs entdeckten die Besucher unterdessen das große Angebot an Kunsthandwerk.

Dötlingen - (ts) · Das Tuckern des Normag hört man schon von weitem: Mit einer Handvoll Weihnachtsmarktbesucher im festlich geschmückten Anhänger bahnt sich „Erwin, der Treckerfahrer“ den Weg über den zugeparkten Rittrumer Kirchweg zum Schützenhof „Unter den Linden“. „Puh, ist das kalt“, schütteln sich die Fahrgäste und steuern erst einmal die Gühweinbude an.

An dieser drängten sich gestern Nachmittag die Besucher des „Kleinen Weihnachtsmarktes“ in Dötlingen dicht an dicht. Bei Glühwein und heißem Kakao für die Jüngsten ließen sich die Minustemperaturen gut aushalten. Auch die Sitzplätze um den Feuerkorb waren heiß begehrt.

Bereits zum siebten Mal hatte die Familie Bötefür vor und in ihrem Schützenhof den Weihnachtsmarkt mit Hilfe der Nachbarschaft organisiert. Da wunderte es nicht, dass es durchaus familiär zuging. Nette Gespräche unter Bekannten standen im Mittelpunkt. Wen zwischendurch der Hunger trieb, der hatte die Qual der Wahl – von Keksen und Schmalzkuchen bis Bratwurst und Knipp wurde so manche Leckerei geboten. Mit einigen Kostproben war auch der Dötlinger Hobbybrauer Volker Grundmann dabei. „Heute habe ich was Besonderes mitgebracht, das Glühbier ‚Heet + Sööt‘“, zeigte er auf den großen dampfenden Kessel. „Das ist Bier mit Weihnachtsgewürzen. Man trinkt es heiß und mit Honig.“ Seine Frau Anka servierte dazu Treberbrot mit Schmalz.

Nur ein paar Meter weiter fanden die Besucher am Stand des Geveshausers Joseph Alterbaum verschiedene Imkerprodukte, und schräg gegenüber bot Rico Scholz Räucherfisch an.

Zugunsten des Kindergartens zückte zudem der eine oder andere das Portemonnaie und kaufte den „Dötlinger Strolchen“ Kekse ab.

Wem es draußen nach einer Weile zu kalt wurde, den zog es in den Saal des Schützenhofs. Hier konnten die Kinder nicht nur basteln, sich schminken lassen und auf den Weihnachtsmann warten, ebenfalls gab es ein großes Angebot an Hobbykunst – zumeist von heimischen Ausstellern. Sie hatten Gestricktes in Form von Mützen Schals und Jacken, Engelsfiguren und Perlenschmuck sowie Holzarbeiten, Taschen und Schmuck aus Obstkernen mitgebracht.

„Ja, unser Markt ist ziemlich gewachsen“, sagte Thomas Bötefür mit Blick in den Saal, der ursprünglich gar nicht als Schauplatz für den Weihnachtsmarkt vorgesehen war. Doch die Anfragen wurden mehr und die Veranstaltung erweitert. Die vielen Besucher dürften sich auch gestern wieder über die große Auswahl gefreut haben.

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