Traditionshaus soll sich in ein Landhotel verwandeln/Bötefürs bleiben Betreiber

Investor für Schützenhof gefunden

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Michaela und Thomas Bötefür freuen sich, dass ein Investor für den Schützenhof gefunden ist und sie Dötlingen weiter als Betreiber erhalten bleiben.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Aus dem Dötlinger Schützenhof wird das Landhotel „Unter den Linden“. Wie Michaela und Thomas Bötefür mitteilen, ist ein Investor gefunden, der das Traditionshaus am Rittrumer Kirchweg kaufen, renovieren und modernisieren will. Bötefürs selbst werden weiter als Betreiber fungieren. „Wir sind wirklich erleichtert, dass so schnell eine Lösung gefunden wurde“, sagen Bötefürs. Erst im Herbst hatten sie angekündigt, den Familienbetrieb – vor allem aus finanziellen Gründen – veräußern zu wollen. Seitdem gab es Gespräche mit einer Reihe von Interessenten, die unter anderem aus Bayern, Russland und der Balkanregion kamen.

Gleichzeitig hatten sich einige Dötlinger, die der Meinung sind, dass der Schützenhof erhaltenswert sei, gemeinsam auf die Suche nach einer Lösung gemacht und einen Investor gefunden. Dieser will vorerst namentlich nicht genannt werden. Es sei aber jemand, der den Ort Dötlingen zu schätzen wisse und ihm verbunden sei, so Bötefürs. Der Investor übernehme zudem die Schießhalle, sodass sich auch die Sorgen des Schützenvereines quasi in Luft auflösen.

Derzeit sei die Tinte auf dem Kaufvertrag zwar noch nicht trocken, erste Maßnahmen wie beispielsweise die Umgestaltung des Außenbereiches könnten aber bereits in diesem Jahr erfolgen. Für andere Vorhaben müsse noch ein Architekt hinzugezogen werden. Denn in dem künftigen Landhotel soll das Augenmerk auf den sanften Tourismus und Tagungen gelegt werden. „Angedacht ist unter anderem eine Hotelerweiterung“, so Thomas Bötefür. 16 Zimmer gibt es derzeit, mindestens 25 sollen es werden. Dafür sei ein Anbau notwendig. Zudem fehlen momentan Tagungsräume. Fraglich ist zudem, was mit dem großen Saal geschieht. „Bleibt er erhalten, muss ein System zur Raumteilung her“, berichtet er. Fest stehen hingegen der Abriss der Kegelbahn sowie diverse energetische Sanierungen, zum Beispiel eine Dacherneuerung. „Es wird sicherlich nicht alles auf einmal erfolgen“, meint Michaela Bötefür. Es müsse ein Plan her, der nach und nach abgearbeitet werde – zumal es sich um Investitionen handele, die insgesamt in den siebenstelligen Bereich gehen dürften.

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