Aschenstedter Roland Klose setzt auf E-Mobilität

Tipps zur alltäglichen Nutzung von Elektrofahrzeugen

Aschenstedt/Ganderkesee - Der Aschenstedter Roland Klose setzt seit Jahren auf Elektromobilität. Mit großer Überzeugung fährt er sein E-Fahrzeug, baut mit Gleichgesinnten Zapfsäulen zu Stromladepunkten um, bietet Workshops zum Ladeboxbau und hat im vergangenen Jahr den Verein „Elektromobilität Nord“ mitgegründet, dessen Vorsitzender er ist.

Auf Veranstaltungen wie Norddeutschlands größtem E-Mobil-Treffen Anfang September in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen versucht er, Interessierte zu informieren und Vorurteile abzubauen. Als nächstes steht bei ihm ein Vortrag im „Starofit“-Konferenzsaal (Güterstraße 3) in Ganderkesee im Kalender. Dort referiert Klose am Donnerstag, 15. November, ab 18.30 Uhr auf Einladung des Klimaschutzteams des Landkreises Oldenburg unter dem Titel „Elektromobilität-ErFAHRungen“.

Für den Aschenstedter sind Elektroautos nicht nur eine klimafreundliche und zukunftsträchtige Mobilitätsform, sondern durchaus eine alltagstaugliche Alternative. Bedenken hinsichtlich der Reichweite begegnet er gerne mit Berichten von seinen Fahrten, beispielsweise von Dötlingen nach Österreich. Mittlerweile ist er mehr als 250 .000 Kilometer durch Europa gefahren.

In dem etwa einstündigen, kostenlosen Vortrag möchte Klose von seinen Erfahrungen erzählen, in den Stand der Technik einführen sowie relevante Punkte bei einem Wechsel vom Benziner oder Diesel zum Elektroantrieb beleuchten. Der Aschenstedter geht sowohl auf Fahrzeugmodelle und die Kosten als auch auf das Thema Ladeinfrastruktur ein. Zudem wird er über Installationsmöglichkeiten für Eigenheimbesitzer informieren sowie Tipps für längere Reisen mit dem E-Auto geben. Diese gestalten sich laut Klose übrigens deutlich entspannter als mit einem Verbrennungsmotor. Die Ladepausen könnten gut zum Frühstücken, Checken der E-Mails oder ähnlichem genutzt werden.

Laut dem Klimaschutzteam, das übrigens um Anmeldungen unter Telefon 04431/85591 oder per E-Mail an rebecca.remke@oldenburg-kreis.de bittet, gibt es auch ausreichend Gelegenheit für Nachfragen und Diskussionen zu den genannten Themenbereichen. Im Anschluss stehen zudem mehrere Elektrofahrzeuge in einer witterungsgeschützten Halle zur Besichtigung und für Testfahrten bereit.

ts

Rubriklistenbild: © dpa

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