Genehmigung für Hinweisschilder an der A 28 

Tierbabys sind die Stars im Wild- und Freizeitpark

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Zwergesel „Daisy“ hat ein Junges bekommen. Es ist gerade einmal eine Woche alt und schon der Star im Wildpark. 

Ostrittrum - Von Tanja Schneider. Ob Affen, Esel oder Minischweine – im Wild- und Freizeitpark Ostrittrum erobern derzeit jede Menge Tierbabys die Herzen der Besucher. „In den Gehegen ist richtig viel los“, freut sich Tanja Riesmeier von der Betreiberfamilie. Neben dem Nachwuchs sorgt ein genehmigter Antrag für zufriedene Gesichter. Die Straßenbaubehörde in Oldenburg hat die Erlaubnis für Schilder an der A 28-Anschlussstelle Hatten erteilt. Im August sollen die Hinweistafeln angebracht werden.

Im Tierpark selbst herrscht nach den verregneten Tagen wieder Trubel. Erstes Ziel vieler Besucher ist das Gehege der Berberaffen, denn dort gibt es seit rund drei Wochen Nachwuchs. Gleich drei kleine „Klettermaxe“ erkunden – immer ganz dicht bei der Mama – ihr Domizil. Gerade einmal eine Woche alt ist der graue Zwergeselhengst, den Stute „Daisy“ zur Welt gebracht hat. „Er sieht genau aus wie die Mutter“, berichtet Riesmeier, die noch auf ein zweites Eselbaby wartet. Schließlich ist auch „Lisa“ kugelrund. In den vergangenen vier Wochen haben im Park zudem ein Alpakafohlen, ein Steinböckchen, ein Pfauenziegen-Zicklein und fünf kleine Göttinger Minischweine das Licht der Welt erblickt. Alle sind putzmunter und halten Eltern, aber auch Pfleger auf Trab.

Deutlich mehr als 100.000 Besucher im Jahr

Um künftig noch besser auf den Wild- und Freizeitpark hinzuweisen, hatte die Familie Riesmeier schon vor rund einem Jahr Schilder an der A28 beantragt. „Wir sind froh, dass nun die Genehmigung vorliegt“, sagt Riesmeier. Voraussetzung waren mindestens 100.000 Besucher im Jahr. „Als Privatpark muss man das erfüllen.“ Riesmeiers hatten deshalb ein zertifiziertes Kassensystem angeschafft, um die Besucher zählen sowie auch Dauerkarten scannen zu können. „Wir lagen in der Saison deutlich über den geforderten 100.000 Besuchern“, freut sich die Ostrittrumerin.

An ein paar Tagen im Jahr kommen allerdings so viele Gäste, dass „der Parkplatz aus allen Nähten platzt“. „Wir arbeiten an einer Lösung“, teilte Riesmeier mit. Das Problem hatte kürzlich Rat und Verwaltung beschäftigt, die sich im Rahmen ihrer Wegebereisung ein Bild von der Situation vor Ort machten. Die Gemeinde hat das Gespräch mit den Parkbetreibern gesucht. Laut Riesmeier ist eigentlich ausreichend Stellfläche vorhanden. An rund zehn Tagen im Jahr, unter anderem Himmelfahrt und Pfingsten, sei der Ansturm aber so groß, dass die Autos teilweise auch an der Kreisstraße geparkt werden. „Das geht natürlich nicht“, bestätigt sie. Als kurzfristige Lösung werden deshalb Parkeinweiser eingesetzt.

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