Teilnehmer aus ganz Deutschland bei Nachtorientierungsfahrt der Motorsportgemeinschaft Hunte-Delme Dötlingen

Junge und alte Hasen auf der Piste

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Einen besonderen fahrbaren Untersatz hatten diese Starter aus dem Lankreis Diepholz – einen NSU.

Dötlingen - Von Jörg Beumelburg. Teams aus vielen Teilen Deutschlands starteten am Sonnabend in Dötlingen zur Nachtorientierungsfahrt der Motorsportgemeinschaft Hunte-Delme (MSG). Mehr als 400 Kilometer hatten die Berliner Marina und Rainer Marks zuvor zurückgelegt, um mit ihrem BMW 5.25 teilzunehmen.

Start war um Punkt 16.01 Uhr auf dem Parkplatz „Zur Loh“. Vorher konnten die kleinen und großen Straßenflitzer der 17 Teams ganz in Ruhe bestaunt weren. Mit dem Austüfteln der Orientierungsfahrt für Jedermann hatte Klaus Jokiel von der MSG wieder viel Fleißarbeit geleistet. „Wir wollen unsere Ausfahrten nicht als Rallye bezeichnen, denn damit wird oft schnelles Fahren verbunden“, erklärte Jokiel. Es gehe vielmehr um die Orientierung und nicht darum, wer als erster über die Zielgerade fährt.

Bevor Jokiels Tochter Inken jedem Teilnehmer das Startzeichen gab, hatten sich die Fahrer aus Bramsche, Berlin, Sulingen, Pinneberg und Hannover ordnungsgemäß angemeldet. Lediglich ein Team aus dem Landkreis Oldenburg war dabei. Uschi Remmers und Helmut Schmitz aus Ahlhorn wollten sich die Tour nicht entgehen lassen.

In Minutenabständen ging es dann auf die rund 82 Kilometer lange Strecke. Eingeteilt waren die Teams in vier Kategorien: Klasse A für Anfänger, Klasse B für Fortgeschrittene, C für Experten und Y0 für Young- und Oldtimer.

Rainer Marks aus Berlin ist bei solchen Fahrten schon ein alter Hase. Bereits zum sechsten Mal nahm er an der Orientierungsfahrt teil. Er und seine Tochter Marina kamen aus Berlin und starteten in der KlasseC. „Wir finden diese Veranstaltung einfach fantastisch, vor allem lernt man das Land und viele neue Leute kennen“, sagte Marina Marks.

Die Orientierungsausfahrt der MSG ist der letzte Teil der Norddeutschen Meisterschaft, bei der die Fahrer und Co-Piloten wichtige Punkte für die Endwertung sammeln konnten.

„Wir waren das erste Mal in Bramsche dabei. Das hat uns gut gefallen. Deswegen sind wir jetzt hier“, sagte Uschi Remmers. Zusammen mit ihrem Co-Piloten Helmut Schmitz startete sie in einem Mazda MX 5. „Es ist zwar kein Youngtimer, aber es macht viel Spaß, in einer tollen Gemeinschaft mitzufahren“, so Schmitz.

Mit einem Youngtimer – einem Renault 10, Baujahr 1968, gingen Eckhard Pröhl und Andrea Rambob aus dem Landkreis Hannover an den Start. „Für uns ist es immer wieder eine gute Gelegenheit, unser fast 50 Jahre altes Auto aus der Garage zu holen und damit zu fahren“, sagte Pröhl.

Gisela (71) und Willi Bode (64) waren sicherlich die ältesten Teilnehmer an der Orientierungsfahrt. „Wir haben schon einige Touren mitgemacht“, erzählten sie. „Das bedeutet jedes Mal eine tolle Erfahrung.“

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