Elf Jungen und Mädchen nehmen am „talentCAMPus“ der VHS teil

Mehrere Tage den Dötlinger Wald erlebt

Hackt das erste Mal Holz: Cynthia, die beim „talentCAMPus“ dabei ist.
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Hackt das erste Mal Holz: Cynthia, die beim „talentCAMPus“ dabei ist.

Dötlingen – Fünf Tage Natur und Wald haben elf Jungen sowie Mädchen hinter sich. Im Rahmen des von der Wildeshauser Volkshochschule angebotenen „talentCAMPus“ haben die Kinder unter anderem Fotografie, Holzarbeiten und einen Ausflug erlebt. Treffpunkt war morgens die Holzhütte des Polizei-Sportvereins-Bremen in Dötlingen. „Heute machen wir Vogelfutterstellen aus Sachen, die wir im Wald gefunden haben“, berichtet Heike Agresti aus Aschenstedt am Vormittag, die zusammen mit Volker Wessels die Leitung innehat.

„Es geht darum, den Kindern Natur- und Umweltschutz beizubringen. Sie lernen, Nägel mit Steinen einzuschlagen und ein Feuer ohne Anzünder oder Feuerzeug zu machen“, erklärt Agresti.

Natur- und Umweltschutz im Fokus

Damit es in der Holzhütte auch schön warm bleibt, muss Holz gehackt werden. Für Jamie aus Nuttel, der bereits das vierte Mal beim „talentCAMPus“ mit dabei ist, sei dies keine neue Aufgabe: „Ich bin bei den Pfadfindern und habe schon öfter Holz gehackt“, erzählt er. Dessen Cousine Cynthia hingegen gibt zu: „Ich habe noch nie Holz gehackt.“ Das ist für sie aber kein Hindernis. Nachdem Wessels und Jamie es vorgemacht haben, traut sie sich auch. Auch Miguel probiert sich darin und schlägt sich wacker. „Es ist ganz schön kalt“, findet die neunjährige Marie. Also nichts wie wieder rein in die gute Stube.

Baut an seiner Vogelfutterstelle weiter: Jamie.

Und was haben die Jungen und Mädchen im Alter von neun bis 13 Jahren in den vergangenen Tagen sonst noch alles erlebt? „Am ersten Tag sind wir durch den Wald gelaufen und haben Pilze gesammelt“, schildert Cynthia, die das erste Mal den „talentCAMPus“ besucht. „Wir haben sogar einen Fliegenpilz gefunden“, ruft Marie in den Raum.

Kinder bauen einen Boomerang

Beim zweiten Tag hilft Agresti etwas auf die Sprünge: „Da waren wir im Arboretum in Wildeshausen. Wir haben aufgeschrieben, was für Baumarten es dort gibt und recherchiert, warum die Bäume so heißen.“ Die Kinder hätten gut mitgemacht. „Wir waren etwa vier Stunden da und sie haben gut mitgearbeitet“, sagt die Betreuerin.

Am Mittwoch hätte die Gruppe nach verlorenen Schätzen im Wald geschaut, so die Aschenstedterin. „Und wir haben an unseren Boomerangs weiter gemacht“, fügt Miguel hinzu. Cynthia ist mit ihrem bereits fertig. Marie noch nicht ganz, darum setzt sie sich an den Tisch der kleinen Hütte und bemalt ihren Boomerang mit einem lilafarbenen Stift.

Jamie ist derweil dabei, auf dem Boden sein Holzstück für die Vogelfutterstelle mit einem Bohrer zu bearbeiten. „In das Loch soll dann das Vogelfutter kommen, so kommen die Tiere von beiden Seiten dran“, erklärt er. Miguel und Cynthia sind ebenfalls fleißig dabei und arbeiten an ihren Futterstellen.

Zu Besuch im Arboretum: die talentCAMPus“-Kinder.

„Die Kinder haben auch die Natur fotografiert. Eigentlich wollten wir auch Bogenschießen machen, aber es ist zu nass dafür“, erzählt Heike Agresti. Und wie hat den Mädchen und Jungen die Woche gefallen? „Es gefällt mir gut“, sagt Marie. Der Aussage kann sich Cynthia nur anschließen.

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