Einweihungsfeier am Sonntag

72-Stunden-Aktion: eine Schönheitskur für den Dorfplatz in Neerstedt

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Aufgabe geklärt, los gehts: Tim Feise (vorne links) von der Jagdgenossenschaft Neerstedt übergibt Dietz Wiechers, Vorsitzender der Landjugend Dötlingen, die Aufgabe für die 72-Stunden-Aktion. 

Vor 13 Jahren ist der Dorfplatz in Neerstedt als Dorferneuerungs-Projekt angelegt worden. Die Mitglieder der Landjugend Dötlingen haben nun 72 Stunden Zeit, ihn aufzuhübschen. Diese Aufgabe hat ihnen die Jagdgenossenschaft Neerstedt gestellt. Doch mit ein paar Blumen ist es nicht getan.

Neerstedt – Sie waren überpünktlich: Die meisten der rund 25 Mitglieder der Landjugend Dötlingen standen bereits eine Viertelstunde vor dem Start der 72-Stunden-Aktion am Rathaus in Neerstedt. Eine halbe Stunde später war die Sache klar: Die diesjährige Aufgabe, ausgedacht von der Jagdgenossenschaft Neerstedt, spielt sich rund um den örtlichen Dorfplatz ab. Als Projekt der Dorferneuerung ist er vor neun Jahren gebaut worden und wird rege genutzt. „Der könnte mal ein bisschen aufgewertet werden“, sagte Tim Feise vom Vorstand der Jagdgenossen. Mit 1 .500 Euro unterstützen die Waidleute die Arbeit der Landjugend – für den Rest müssen die Aktiven Sponsoren finden. Eine Prognose, wie viel sie brauchen, will Feise nicht abgeben: „Es kommt ja auch drauf an, was man draus macht.“

Folgende Schwerpunkte sollen bei der Arbeit der jungen Leute im Vordergrund stehen: Informationsmöglichkeiten über Neerstedt, das alte Dorf und/oder über die Landjugend, der optische Zustand des Platzes und neue Spielmöglichkeiten, gern auch für Erwachsene. Außerdem wünscht sich die Jagdgenossenschaft Naturschutzmaßnahmen für Insekten und Vögel, zum Beispiel in Form von Insektenhotels, Nistkästen oder auch der Ansiedlung bestimmter Pflanzen.

Einweihungsfeier am Sonntag

Nicht zuletzt soll es am Sonntag, 26. Mai, um 18 Uhr, wenn die Aktion offiziell endet, eine Einweihungsfeier geben, zu der die näheren Anwohner der Dorfstraße eingeladen werden. Auch deren Organisation liegt nun in den Händen der jungen Aktiven.

Dietz Wiechers, Vorsitzender der Landjugend, macht auch um viertel nach Sechs einen entspannten Eindruck. Sein erster Kommentar zur Aufgabe? „Lösbar, ne?“ Der 27-jährige Landwirt ist zufrieden: „Da ist eine gute Nachbarschaft in der Gegend, da werden wir viel Unterstützung erfahren.“ Für ihn ist es bereits die dritte 72-Stunden-Aktion. Er weiß, was zu tun ist: Noch am Donnerstagabend macht sich die Truppe einen Plan, dann geht es los. Erfahrungsgemäß werde der Freitag ein eher ruhiger Tag, sagt Wiechers, viele müssten arbeiten. „Samstag wird der Haupttag.“

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