Sechsteilige Vortrags-Reihe und eine Exkursion ins Folkwang-Museum nach Essen / Noch wenige Plätze frei

Streifzug durch die Kunstgeschichte

Freuen sich auf die bevorstehende Vortragsreihe: Bärbel Schönbohm (l.) und Anne Hollmann.

Ostrittrum - (ts) · „Das wird spannend“, freuen sich Anne Hollmann und die Kunstwissenschaftlerin Bärbel Schönbohm auf die bevorstehende Veranstaltungsreihe zur Kunstgeschichte im Kultur- und Kunsthaus auf dem Hof Hollmann in Ostrittrum. Sechs Vorträge und eine Exkursion sind für das erste Halbjahr geplant.

„Für die Fahrt am 18. Januar zum Folkwang-Museum in Essen haben sich bereits viele Teilnehmer angemeldet“, berichtet Hollmann. Ein paar freie Plätze gäbe es aber noch. Interessierte sollten sich schnell bei der Ostrittrumerin unter der Telefonnummer 04487/333 oder per E-Mail an mail@anne-hollmann.de anmelden.

Im Folkwang-Museum besichtigen die Teilnehmer die Ausstellung „Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris“. Diese Bilderschau steht auch im Mittelpunkt des ersten Vortrags, der morgen um 19.30 Uhr beginnt. „Ich werde mit den Zuhörern einen imaginären Rundgang durch die Ausstellung unternehmen, einige Hauptwerke vorstellen und Hindergrundinformationen liefern“, sagt Schönbohm. Zu dem Vortrag sind auch Interessierte willkommen, die nicht in der kommenden Woche mit nach Essen fahren.

Im Rahmen der Reihe zur Kunstgeschichte wird Bärbel Schönbohm sowohl einzelne Künstler und deren Entwicklung als auch verschiedene Kunststile in den Fokus rücken. So geht es am 10. Februar um den als Bildarchitekten bekannten Paul Cézanne. „Picasso hat ihn als ‚Unser aller Vater‘ bezeichnet“, weiß Schönbohm.

Passend zur Karnevalszeit lautet das Thema am 3. März „Von Narren und Harlekinen – Ein Streifzug durch die Kunstgeschichte“. Dann werden Fragen wie „Wo kommt das Motiv her?“ und „Welche Künstler bedienten sich diesem?“ aufgegriffen. Auch die „Commedia dell’arte“, die sich in Italien im 16. Jahrhundert entwickelte, greift die Kunstwissenschaftlerin dann auf. Wassily Kandinsky und seine Wege zur Abstraktion stehen hingegen am 7. April im Vordergrund. „Er hat eine spannende Entwicklung durchlaufen“, meint Schönbohm. „Zeigt man sein erstes Werk, glaubt niemand, dass es sich um einen Kandinsky handelt.“ Um den „Farbbaumeister“ Paul Klee, dessen Arbeiten sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bewegen, geht es am 12. Mai, und vor der Sommerpause heißt es am 16. Juni noch „Paul Gaugin – Die Suche nach dem Paradies“.

Auch für das zweite Halbjahr haben Hollmann und Schönbohm, die schon 2010 eine solche Vortrags-Reihe angeboten hatten, viele Ideen. Denkbar wäre eine weitere Exkursion, zum Beispiel nach Bremen oder Oldenburg. Weitere Infos unter http://www.kulturundkunsthaus.de.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Was tun, wenn der PCR-Test positiv ist?

Was tun, wenn der PCR-Test positiv ist?

Was tun, wenn der PCR-Test positiv ist?
„Impfpflichtgegner fast wie Schweine durchs Dorf getrieben“

„Impfpflichtgegner fast wie Schweine durchs Dorf getrieben“

„Impfpflichtgegner fast wie Schweine durchs Dorf getrieben“
Auto schleudert gegen Baum: 27-jähriger Wildeshauser stirbt bei Unfall

Auto schleudert gegen Baum: 27-jähriger Wildeshauser stirbt bei Unfall

Auto schleudert gegen Baum: 27-jähriger Wildeshauser stirbt bei Unfall
Auto schleudert und kippt auf die Seite

Auto schleudert und kippt auf die Seite

Auto schleudert und kippt auf die Seite

Kommentare