Eltern wünschen sich Geräte für Kleine

Eltern wünschen sich Geräte für Kita-Kinder

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Die Eltern der Siedlung „Ramshorn“ wünschen sich auf ihrem Spielplatz auch Geräte für kleine Kinder.

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Eine Babyschaukel, eine kleinere Rutsche, ein Fußballtor oder eine Wippe – die Wünsche der Eltern im Neerstedter Wohngebiet „Ramshorn“ sind bescheiden. Dennoch hat es mit einer entsprechenden Ausstattung des dortigen Spielplatzes bislang nicht geklappt. Da die Verwaltung ihr Anliegen bis dato nicht berücksichtigt habe und auch der Weg über die Spielplatzpaten erfolglos gewesen sei, wie sie berichteten, wandten sich die Anwohner nun an die Fraktionen von CDU und SPD. „Die jetzigen Spielgeräte sind einfach nicht für Kinder im Kita-Alter geeignet“, erläuterten sie das Problem.

In der Tat wirkt der Spielplatz etwas karg. Zwei Schaukeln, ein Wipptier und eine Rutsche samt Klettergerüst, das kleine Kinder nicht alleine nutzen können, sowie ein Sandkasten im sandigen Untergrund bilden die Ausstattung. „Es fehlt definitiv etwas für Mädchen und Jungen im Kindergartenalter“, fand auch CDU-Ratsherr Gernot Kuhlmann. 

Nach seinem Kenntnisstand sollen Geräte von einem nicht mehr benötigten Spielplatz in Aschenstedt nach Neerstedt wechseln. Ob es geeignete Elemente sind, müsse sich zeigen. Er schlug vor, dass die Eltern eine Liste mit sinnvollen Spielmaterialien aufstellen. Als hätten sie es geahnt, hatten die Mütter und Väter bereits passende Abbildungen von Schaukeln und Co. dabei.

Laut den Anwohnern leben in der Siedlung derzeit 23 potenzielle Spielplatzkinder im Alter bis zu 14 Jahren. Neun weitere Mädchen und Jungen bis zu acht Jahren seien vor Kurzem in das benachbarte Neubaugebiet „Ramshorn  I“ gezogen, und auch in der alten Siedlung wohne noch das eine oder andere Kind, das den Spielplatz nutze.

CDU-Politiker schraubte kurzerhand ein Brett selbst wieder fest

Da bisherige Versuche, weitere Spielgeräte zu erhalten, fehlschlugen, fühlen sich die Eltern vertröstet. „Unsere Kinder könnten die Geräte jetzt gebrauchen und nicht erst in drei oder vier Jahren“, sagten sie. Auch so manches Ratsmitglied fand – angesichts anderer Ausgaben in der Gemeinde –, dass es an der Anschaffung von Spielgeräten nicht hapern dürfe.

Neben der mangelnden Auswahl an Spielmöglichkeiten ging es um kaputte Elemente. Eines der Bretter am Aufstieg zur Rutsche sei schon lange lose. Trotz Hinweisen ließe eine Reparatur auf sich warten. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Willi Niehoff fackelte da nicht lange, ging zu seinem Auto, holte seinen Werkzeugkasten mit Akkuschrauber und befestigte – sehr zur Freude der Anwohner – das Brett.

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