Gelände am Walschenkampsweg am Sonntag Treffpunkt für Leckermäuler

Spargelkreationen erfreuen Hoffest-Besucher

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Nach der geglückten Premiere im vergangenen Jahr stand am Sonntag die zweite Auflage des Hoffestes an, das auf den Spargelhof Ulrich lockte. Dort gab es Spargel und Erdbeeren auch mal anders.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. „Mmh, lecker, probier’ mal!“ Schnell macht die Schale mit Spargel und gerupftem Rindfleisch die Runde. Als sie wieder am Ausgangspunkt ankommt, ist nicht mehr viel übrig. Direkt noch eine Portion? Oder lieber den Sommersalat? Vielleicht erst einmal ein Eis?

Wenn es um schmackhafte Köstlichkeiten ging, hatten die Besucher des Festes auf dem Dötlinger Spargelhof Ulrich am Sonntag die Qual der Wahl. Und so wunderte es nicht, dass besonders zur Mittags- sowie Kaffeezeit am Walschenkampsweg einiges los war.

Sommersalat als Alternative schmeckt den Besuchern

Gespannt waren viele Besucher auf die Kreationen der „Geschmacksträger“, die mit ihrem Foodtruck vorfuhren und so manchem aus der Fernsehshow „Karawane der Köche“ mit Tim Mälzer bekannt vorkamen. Tanja Ulrich hatte die beiden Oldenburger Köche angesprochen und für das Hoffest gewinnen können. „Und natürlich haben wir uns etwas Leckeres mit Spargel und Erdbeeren einfallen lassen“, erzählte Malte Ibbeken, während Ricardo Heinemann die nächsten Portionen Spargel mit Rindfleisch anrichtete. „Letzteres haben wir vorbereitet, alles andere produzieren wir frisch hier vor Ort“, so Ibbeken. Passend zum Wetter hatten die „Geschmacksträger“ neben einer Spargelcremesuppe auch einen Sommersalat mit Pfirsich und Erdbeeren im Angebot. „Exzellent und mal etwas anderes“, lautete das Urteil der Besucher.

Neben den außergewöhnlichen Kreationen fanden Jung und Alt an den Ständen aber auch Pommes und Bratwurst, Crepês, Kaffee, Kuchen, Bier und Erdbeerbowle sowie Bauernhofeis aus Sandkrug. Alles konnte man auf den lauschigen Sitzgelegenheiten hervorragend genießen.

Zahlreiche Angebote für die Kleinsten

Der Nachwuchs ließ sich derweil schminken, bastelte Schlüsselanhänger und fragte gen Nachmittag, ob es denn nun endlich 14 Uhr ist. Kaum sprang der Zeiger der Uhr um, waren sehr zur Freude der Kinder die ersten Ponys zu entdecken. Sabine Schütte und Helfer kamen mit den Vierbeinern vorbei, ließen die Mädchen und Jungen aufsitzen, und schon startete der kleine Spaziergang durch das Dorf.

Kaum eine ruhige Minute hatte Klaus-Dieter Ulrich, der die vielen Fragen der Besucher rund um den Spargelanbau und die -ernte beantwortete. Immer wieder führte er kleine Grüppchen vom Feld zur Spargelhalle, wo die Saisonkräfte auch während des Festes fleißig die leckeren Stangen wuschen, sortierten und verkauften. „Wie viel Spargel wird denn verarbeitet?“, wollte ein Besucher wissen. „Derzeit vier bis fünf Tonnen am Tag“, berichtete Ulrich. Gut angelaufen sei die Saison allerdings nicht. „Weil der März so super war, dachten wir, dass es Ostern auf jeden Fall Spargel gibt. Doch dann kam der Winter wieder“, informierte er. Zum Glück zeige sich der Mai von seiner besseren Seite.

Viele Besucher nahmen sich auch Spargel mit nach Hause. Gefragt waren zudem die Angebote der Aussteller – von Seifen und Sirup über Vasen, Tablets und Blumenarrangements bis hin zu riesigen Metallobjekten reichte das Sortiment.

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